Weihrauch-Harz: Entzündungen natürlich regulieren bei Rheuma, Autoimmun-Erkrankungen und Allergien

Entzündungen sind grundsätzlich eine gesunde Abwehrreaktion gegen Krankheitserreger und pathologische Prozesse dar. Etablieren sie sich jedoch zu einem Dauerzustand und werden chronisch, dann schädigen Entzündungen gesunde Organe und werden zum Nährboden für zum Teil schwere Folgeerkrankungen. So liegen fast allen sogenannten Zivilisations-Erkrankungen chronische Entzündungsprozesse zugrunde. Auch bei Krankheiten wie Alzheimer, Arteriosklerose, Arthritis, Asthma, Demenz, Diabetes, Herzinfarkt, Krebs, Morbus Crohn, Multipler Sklerose, Neurodermitis, Parkinson, Schlaganfall und Schuppenflechte sind chronische Entzündungsprozesse mitverantwortlich für die Entstehung. — Denn mit jeder Entzündung mobilisiert das Immunsystem Botenstoffe, die nicht nur Krankheitserreger bekämpfen, sondern immer häufiger auch gesundes Gewebe angreifen!

Weihrauch – ein wahres Allround-Talent bei der Hemmung entzündlicher Prozesse

Weihrauch-Harz genießt seit jeher einen besonderen Stellenwert bei der Abwendung und Behandlung von chronischen Leiden. Der Grund dafür liegt keineswegs allein in dem ätherischen, erhabenen Duft, den dieses außergewöhnliche Baumharz verströmt, wenn Weihrauch — ganz im Sinne seiner Namensgebung — zwecks Anrufung höherer spiritueller Mächte verräuchert wird, wie dies seit jeher im Rahmen von kirchlichen Zeremonien oder auch bei anderen, mehr oder weniger christlich angehauchten Heilritualen üblich ist. Vielmehr hat auch die Wissenschaft mittlerweile eingehend erforscht und anerkannt, dass sich insbesondere die im Weihrauch enthaltenen Boswelliasäuren schon aus rein medizinisch-physiologischer Sicht hervorragend als Langzeit­therapeutikum zur Behandlung fast aller chronisch-entzündlichen Krankheits­prozesse eignet. Letzteres mag u.a. auch erklären, warum sich Weihrauch-Harz sogar im Rahmen der Tumortherapie (Krebs) zu einem festen Bestandteil von ganzheitlich ausgerichteten Therapieansätzen entwickelt hat.

 

Anwendungsmöglichkeiten von Weihrauch-Harz

  • Rheumatischer Formenkreis: Arthritis/Arthrose, Polymyalgie/Fibromyalgie, Morbus Bechterev, u.a.
  • Autoimmun-Erkrankungen: Multiple Sklerose, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, u.a.
  • Allergische-Erkrankungen: Neurodermitis, Psoriasis, Heuschnupfen, Lebensmittelunverträglichkeiten, u.a.
  • Neurologie/Psychiatrie/ZNS: Alzheimer, Parkinson, ADS/ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit/Hyperaktivitäts-Syndrom), depressive Verstimmungen, u.a.
  • Infektionserkrankungen: Borreliose, Pfeiffer’sches Drüsenfieber, HIV, Parasiten, u.a.
  • Störungen im weiblichen Hormonhaushalt: PMS (Prämenstruelles Syndrom) unerfüllter Kinderwunsch, Beschwerden der Menopause und andere Zyklusstörungen/-unregelmäßigkeiten
  • Weitere chronisch-entzündliche Erkrankungen unbekannter Genese, z.B. chronische Erschöpfungszustände (engl.: CFS = Chronic Fatigue Syndrom), anhaltende Stresszustände, o.ä.
  • Einige Krebserkrankungen, u.a. Glioblastom, Astrozytom, andere Hirntumore, Mama CA, gynäkologische Tumore, Prostata CA, Pankreas CA, Leber CA.

 

Gleichgewicht der körperlichen Prozesse

Seine vielfältigen Einsatzmöglichkeiten lassen den Weihrauch vorerst wie ein Allheilmittel erscheinen, welches immer und überall wirkt. Betrachtet man jedoch die unten näher erläuterten Wirkmechanismen des Weihrauchs auf biochemischer und immunologischer Ebene, stechen seine regulativen Elemente hervor. Wird das richtige Weihrauch-Harz in der richtigen Dosierung eingenommen, so haben die vielen regulativen Prozesse im Körper eine Chance, die Balance wieder herzustellen. Und letztlich sind es genau diese regulativen Prozesse und Zusammenhänge, die das oben genannte, erstaunlich breite Anwendungsspektrum von Weihrauch verständlich machen.

Ist ein Mensch erkrankt, dann bedeutet das auf biochemischer und immunologischer Ebene zunächst lediglich, dass die körpereigenen Systeme aktuell (d.h. mindestens „akut”) massive Schwierigkeiten haben, die Selbstregulation aufrecht zu erhalten. Der darauf folgende innere Kampf des Immunsystems hat immer zum Ziel, das innere Gleichgewicht möglichst schnell wieder herzustellen. Dieser erste, innere Kampf dauert generell oft nur relativ kurze Zeit an; danach entscheidet sich meist recht schnell, ob der Körper in der Lage ist (bzw. war), die Ursache des Problems nachhaltig auszumerzen, oder ob dieser sich notgedrungen gezwungen sieht, „bis auf Weiteres in den Notfall-Betrieb umschalten” zu müssen und sich fortan lediglich mit der Bekämpfung von Symptomen arrangiert anstatt all seine Kräfte für die dauerhafte Beseitigung der eigentlichen Ursachen einzusetzen. Denn:

Gesundheit ist nicht allein mit der Abwesenheit jeglicher Krankheit gleichzusetzen.

Ein gesunder Organismus ist vor allem auch dadurch gekennzeichnet, dass dieser die Fähigkeit besitzt, seine Gesundheit aus eigener Kraft gegen pathogene („Krankheit erzeugende”) Einflüsse und Prozesse zu verteidigen, um somit den reibungslosen Ablauf sämtlicher Körperfunktionen selbst im Falle von gesundheitlichen Bedrohungen aufrecht zu erhalten bzw. schnellstmöglich wiederherzustellen.

 

Ein ganz wesentlicher Unterschied zwischen akuten Abwehrreaktionen und chronisch-entzündlichen Prozessen …

In einem perfekt funktionierenden Organismus sollte der o.g. Kampf des Immunsystems also wie gesagt in recht kurzer Zeit zur einer vollständigen Beseitigung sämtlicher Krankheitsursachen führen.

Hält der Regulationsversuch jedoch allzu lange an, können die immunologischen Prozesse außer Kontrolle geraten und Abwehrprozesse können chronischen Charakter einnehmen. Manchmal ist dieses durch persistierende Erreger bedingt (z.B. Helicobacter pylori, Epstein-Barr-Virus oder Hepatitis B+C). Manchmal stehen jedoch Endotoxine (z.B. infolge von Mitochondriopathien) und die Unfähigkeit, Schadstoffe zu eliminieren, im Vordergrund. In solchen Situationen werden dann nicht mehr ausschließlich schädliche Erreger angegriffen, sondern zunehmend auch eigene Körperzellen. Diese Entwicklung kann zur Manifestation einer chronisch-entzündlichen Erkrankung führen. Das trifft z.B. für neurodegenerative Erkrankungen, Autoimmunerkrankungen oder auch rheumatische Erkrankungen zu. Der Stoffwechsel in der intrazellulären Matrix ist gestört und das Risiko für eine Entartung von Körperzellen ist deutlich erhöht. Bei den aufgeführten Gegebenheiten findet die regulative Wirkung des Weihrauch-Harzes ihren vollen Einsatz und begründet die vielseitige Anwendung.

Einfluss von Boswelliasäuren auf entzündliche Prozesse

Bestimmte Boswelliasäuren hemmen die 5-Lipoxygenase und regulieren damit denjenigen Teil der Entzündungskaskade, der über die Leukotriene vermittelt wird. Letztere bilden wie Prostaglandine oder Thromboxane eine Gruppe von körpereigenen Botenstoffen, die Entzündungs­reaktionen im Körper vermitteln und aufrechterhalten. Für alle immunologischen Geschehen im Organismus ist ihre Funktion essentiell. Da die Boswelliasäuren hauptsächlich bestimmte Leukotriene regulieren, bleiben die Abläufe der Prostaglandine weitgehend unberührt.

Das bedeutet, dass unerwünschte Nebenwirkungen, ausgelöst durch andauernde Blockaden einiger Prostaglandine, ausbleiben. Auch bei Langzeiteinnahme ist das pure Weihrauch-Harz ohne weitere Zusätze sehr gut verträglich.

Zusammenhang zwischen Entzündungs­reaktionen und Tumorwachstum

Der immunologische Zusammenhang von anhaltenden Infektionen und chronisch-entzündlichen Erkrankungen mit der Krebsentstehung ist ebenfalls bekannt. Wenn mit der Einnahme von Weihrauch-Harz diese Prozesse relativ beeinflusst werden können, bleibt dem behandelnden Arzt oder Heilpraktiker Zeit, sein Therapiekonzept auszubauen. Gleichzeitig kann bei Besserung der Beschwerden die Dosierung an NSAR (nicht-steroidale Antirheumatika), Cortison oder anderen Arzneimitteln herabgesetzt werden.

Dosierung und Einnahmedauer

Zahlreiche Rückmeldungen von Patienten und Fallberichte von Ärzten sowie Heilpraktikern zeigen die Vorteile einer Langzeittherapie mit Weihrauch-Harz. Generell wird das wertvolle Harz komplementär zur schulmedizinischen Basistherapie eingenommen. Nach deutlicher Besserung der Symptomatik und Rücksprachen mit dem Arzt kann der Patient beginnen, z.B. Schmerzmittel oder Cortison sukzessiv zu reduzieren. Oftmals wird eine niedrige Erhaltungsdosis dieser Arzneimittel erreicht oder diese können ganz ausgeschlichen werden.

Langjährige Erfahrungen haben gezeigt, dass die Anfangsdosierung relativ hoch sein sollte, damit der Therapieerfolg in den ersten 8 Wochen ersichtlich wird. Je nach Beschwerdebild kann anschliessend die Einnahme-Menge des Weihrauch-Harzes langsam reduziert werden, bis eine individuelle Erhaltungsdosis gefunden wird.

 
Ein reines Weihrauch-Harz-Produkt ist generell einem Extrakt vorzuziehen, weil im unveränderten Harz sämtlich Inhaltsstoffe enthalten sind, die synergistisch zur Gesamtwirkung beitragen. Boswellia serrata ist die bisher bekannteste Weihrauch-Art, die für therapeutische Zwecke eingesetzt wird.

 

Fazit:

Zusammenfassend ist festzustellen, dass Weihrauch-Harz als wichtiges, regulatives Phytotherapeutikum in der integrativen Medizin seine volle Berechtigung findet. Eingesetzt als Langzeittherapeutikum kann es besonders bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen und in der Tumortherapie seinen Beitrag leisten.

 

 

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