
Mineralstoffe | Spurenelemente
Mineralstoffe und Spurenelemente sind anorganische Nährstoffe, die der Körper nicht selbst herstellen kann. In dieser Kategorie finden Sie sorgfältig ausgewählte Präparate – von Magnesium, Calcium und Kalium über Zink, Selen und Eisen bis zu Multimineral-Komplexen – für Kundinnen und Kunden, die Wert auf klar deklarierte Mengen und gut nachvollziehbare Verbindungen legen.


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Mineralstoffe und Spurenelemente – der Überblick
Unterschieden wird nach der Menge, die der Körper benötigt. Mengenelemente wie Calcium, Magnesium, Kalium, Natrium, Chlorid und Phosphor braucht er im Bereich von mehreren hundert Milligramm bis zu einigen Gramm täglich. Spurenelemente wie Eisen, Zink, Selen, Jod, Kupfer, Mangan, Chrom und Molybdän kommen dagegen mit Milligramm- oder sogar Mikrogrammmengen aus – was ihre Bedeutung nicht schmälert.
Für viele dieser Nährstoffe gibt es zugelassene Aussagen. Magnesium trägt zu einer normalen Muskelfunktion und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei, Calcium zur Erhaltung normaler Knochen, Eisen zur normalen Bildung roter Blutkörperchen, Zink und Selen zu einer normalen Funktion des Immunsystems und zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress, Jod zu einer normalen Schilddrüsenfunktion.
Welche Produkte finden Sie in dieser Kategorie?
Die Auswahl reicht von Einzelpräparaten für jeden der genannten Nährstoffe über Kombinationen wie Calcium-Magnesium oder Zink-Selen bis zu breit aufgestellten Multimineral- und Spurenelement-Komplexen. Ergänzend finden Sie MSM als organische Schwefelverbindung, Silicium sowie Zeolith.
Die Darreichungsformen umfassen Kapseln, Tabletten, Pulver, Direktgranulate und flüssige Produkte. Welche Form passt, hängt von der gewünschten Dosierbarkeit, der Verträglichkeit und der persönlichen Routine ab.
Worauf sollte man bei der Auswahl achten?
Entscheidend ist die Menge des elementaren Mineralstoffs je Tagesportion – nicht das Gewicht der Verbindung. 500 mg Magnesiumcitrat enthalten deutlich weniger als 500 mg Magnesium. Seriöse Produkte weisen den elementaren Anteil gesondert aus; erst damit lassen sich zwei Präparate überhaupt vergleichen.
Der zweite Punkt ist die Verbindung selbst. Organische Verbindungen wie Citrate, Gluconate, Malate und Chelate wie Bisglycinat oder Picolinat unterscheiden sich von anorganischen wie Oxiden, Carbonaten und Sulfaten – in Verträglichkeit, Dosierbarkeit und Preis. Welche Form geeignet ist, hängt vom Nährstoff und von der persönlichen Verträglichkeit ab.
Einzelnährstoff oder Komplex?
Ein Multimineral-Komplex deckt mehrere Nährstoffe in einem Präparat ab und ist praktisch für eine breite Grundlage. Die Mengen je Einzelnährstoff fallen dabei allerdings niedriger aus als in einem entsprechenden Einzelpräparat, und die Dosierung lässt sich nicht separat anpassen.
Einzelpräparate erlauben eine gezieltere Steuerung – sinnvoll, wenn ein bestimmter Nährstoff im Vordergrund steht. Viele Kundinnen und Kunden kombinieren beides: einen Komplex als Basis und ein bis zwei gezielt ergänzte Einzelnährstoffe. Ein Abgleich der Etiketten hilft, damit sich Tagesmengen nicht unbemerkt addieren.
Für wen können diese Produkte interessant sein?
Nachgefragt werden sie häufig von Menschen mit vegetarischer oder veganer Ernährung, von sportlich Aktiven mit erhöhten Elektrolytverlusten, in Lebensphasen mit verändertem Bedarf sowie von Kundinnen und Kunden, die ihre Werte regelmäßig kontrollieren lassen und gezielt statt pauschal ergänzen möchten.
Einige Mineralstoffe sollten nicht ohne Anlass ergänzt werden. Bei Eisen kann der Körper Überschüsse nur begrenzt ausscheiden, bei Jod ist die Schilddrüsenfunktion zu berücksichtigen, bei Kalium die Nierenfunktion. Bei bestehenden Erkrankungen, regelmäßiger Medikamenteneinnahme, in Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei Kindern empfiehlt sich vor der Anwendung eine fachliche Rücksprache.
Häufige Fragen zu Mineralstoffen und Spurenelementen
Was ist der Unterschied zwischen Mineralstoffen und Spurenelementen?
Die Einteilung richtet sich nach der benötigten Menge. Mengenelemente wie Calcium und Magnesium braucht der Körper in Milligramm- bis Grammmengen, Spurenelemente wie Selen und Jod nur in Mikrogrammmengen.
Warum ist der elementare Anteil wichtig?
Weil die Angabe der Verbindung allein nichts über den enthaltenen Mineralstoff aussagt. Nur der elementare Anteil je Tagesportion macht zwei Produkte vergleichbar.
Sind organische Verbindungen immer besser?
Nicht pauschal. Organische Verbindungen und Chelate gelten häufig als gut verträglich, anorganische Formen liefern dafür einen höheren Mineralstoffanteil pro Gewicht. Entscheidend sind Nährstoff, Dosierung und persönliche Verträglichkeit.
Kann man mehrere Mineralstoffpräparate kombinieren?
Grundsätzlich ja. Dabei sollten sich die Tagesmengen der einzelnen Nährstoffe nicht unbemerkt addieren – ein Blick auf alle Etiketten schafft Klarheit.
































































































































