Liposomales Glutathion: Mitochondrien und Entgiftungsorgane optimal unterstützen

Über die tägliche Ernährung wird der Körper mit Energie versorgt. Damit der Organismus die zugeführte Energie nutzen kann, muss diese zunächst in den Mitochondrien in den Energieträger ATP umgewandelt werden. Die Mitochondrien sitzen im Inneren einer jeden Zelle und sind maßgeblich an der Leistungsfähigkeit des Körpers beteiligt. Eine mitochondriale Störung führt kurzzeitig zu Erschöpfungszuständen, da die Energie zur Bewältigung von Alltagsaktivitäten fehlt. Bleibt die Einschränkung dauerhaft bestehen, kann dies chronische Stoffwechselstörungen und verstärkte Alterungserscheinungen hervorrufen. Das Antioxidans Glutathion kann bei einer gezielten Zufuhr die mitochondriale Leistungsfähigkeit erhalten.

Jede Zelle muss ununterbrochen mit Energie versorgt werden, damit alle lebensnotwendigen Stoffwechselprozesse uneingeschränkt ablaufen können. Für bewusst ausgeführte körperliche oder geistige Aktivitäten benötigt der Körper lediglich 10 bis 35 Prozent der gesamten täglichen Energiezufuhr. Die restlichen 65 bis 90 Prozent dienen ausschließlich der Erhaltung der Lebensfähigkeit.

Mehr als zwei Drittel unserer gesamten Energie werden für unbewusste Stoffwechselprozesse benötigt!

Hierunter fallen zum Beispiel autonome Organfunktionen (wie der Herzschlag), die Regulierung der Körpertemperatur, die Produktion von Botenstoffen, Enzymen, Hormonen sowie weiteren Stoffwechselmolekülen und die Bildung sowie das Wachstum von neuen Zellen.

Steht einer Zelle nicht das Minimum an Energie zur Verfügung, um Schäden am Zellkern oder der Zellmembran zu reparieren, kann die Zelle keine weitere Energie mehr für andere Aktivitäten wie das Mitwirken an Stoffwechselprozessen aufbringen. Wird die Zelle dauerhaft unzureichend mit Energie versorgt, kann sie absterben oder gefährlich entarten.

Sind mehrere Zellen von der Unterversorgung betroffen, steht dem Körper nicht genügend des zwingend notwendigen Energieträgers ATP zur Verfügung, was zu chronischen Störungen führen kann. Auf Dauer wird bei einer mitochondrialen Unterfunktion der gesamte Organismus geschädigt. In Fachkreisen wird dieser Zustand als Mitochondriopathie bezeichnet.

Die herausragende Bedeutung von Glutathion als Antioxidans bei der Energieproduktion

An dieser Stelle kommt das körpereigene Antioxidans Glutathion ins Spiel: Während der mitochondrialen Energieproduktion muss auch der lebensnotwendige Sauerstoff verstoffwechselt werden. Dabei entstehen hochreaktive Freie Radikale, welche die Mitochondrien, die Zellmembranen und die DNA einem hohen oxidativen Stress aussetzen. Werden die Freien Radikale nicht unschädlich gemacht, greifen sie die Zellstrukturen an, was die Leistungsfähigkeit der Zelle mindern, die Zellalterung beschleunigen oder eine Entartung auslösen kann.

Um sich davor zu schützen, ist jede Zelle in der Lage, das körpereigene Super-Antioxidans Glutathion herzustellen. Das Glutathion neutralisiert Freie Radikale sowie andere Zellgifte und unterstützt die Regeneration anderer Antioxidantien. Je mehr Glutathion verfügbar ist, desto weniger können Freie Radikale Zellschäden hervorrufen und desto weniger Energie muss die Zelle für Reparaturarbeiten aufwenden.

Weitere Faktoren, die die mitochondriale Leistung stören:

Die mitochondriale Leistung ist ausschlaggebend für eine gute Gesundheit. Neben o.g. den Freien Radikalen, die auf natürliche Weise bei der Energieumwandlung in den Zellen entstehen, gibt es noch zahlreiche andere Faktoren, die die mitochondriale Leistung beeinträchtigen können. Hierzu zählen …

… sowohl „innere” Einflussfaktoren, v.a.:

  • das eigene Alter
  • chronische Erkrankungen
  • Virusinfektionen, Leber- und Lungenerkrankungen
  • genetisch bedingte Störungen im mitochondrialen Energiehaushalt

… als auch äußere (exogene) Belastungsfaktoren wie z.B.:

  • Mangelernährung / einseitige Ernährung
  • regelmäßiger Alkoholkonsum, Zigarettenrauch
  • alltägliche Umweltgifte wie Weichmacher, Lösungsmittel, Feinstaub,
    aber auch Zusatzstoffe in Lebensmitteln und Körperpflegeprodukten
  • Chemikalien und Schwermetalle

All diese Faktoren begünstigen zudem einen Glutathionmangel, wodurch die Fähigkeit der Zelle, Zellabfälle zu beseitigen und sich vor oxidativem Stress zu schützen, weiter herabgesetzt wird.

Um den Glutathion-Spiegel dauerhaft zu erhöhen, sind regelmäßige Bewegung und eine abwechslungsreiche Ernährung mit schwefelhaltigen Nahrungsmitteln (Fisch, Fleisch, Geflügel, Eier) empfehlenswert. Aus den darin enthaltenen Aminosäuren kann der Körper selbst Glutathion bilden. Auch die tägliche Einnahme von Vitamin C und Alpha-Liponsäure hat sich als hilfreich erwiesen, um den Glutathion-Spiegel in den roten Blutkörperchen anzuheben.

Am effektivsten ist jedoch die Einnahme eines hochwertigen Glutathion-Präparates, welches durch liposomale Trägertechnologien eine besonders hohe Bioverfügbarkeit aufweist.

Liposomales Glutathion

Glutathion ist ein wasserlösliches Tripeptid, das aus Schwefel und den drei Aminosäuren Glycin, Glutaminsäure und Cystein besteht. Es zählt zu den stärksten intrazellulären Abwehrnährstoffen und kommt in hohen Konzentrationen in nahezu allen Zellen vor. Glutathion ist hochaktiv und schützt besonders die Zellen, die einer ständigen hohen Toxizität ausgesetzt sind. Hierzu zählen die Nieren, die Lunge, das Gehirn, die Leber, der Darm, das Herz, die Haut sowie die Horn- und Netzhaut.

Eine Nahrungsergänzung mit Glutathion ist also sinnvoll, um die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen und deren Funktionsfähigkeit zu verbessern.

Wird jedoch reines Glutathion eingenommen, wird es zum Teil im Darm abgebaut, bevor es die Zellen erreichen kann. In der liposomalen Form wird das Glutathion von mikroskopisch kleinen Blasen aus Phospholipiden umhüllt. Diese Hülle ähnelt der natürlichen Zellmembran und schützt den Nährstoff vor den Säuren des Magen-Darmtraktes. Auf diese Weise können große Mengen des eingenommenen Glutathions in die Zellen transportiert werden und dort ihre schützenden Aufgaben erfüllen.

Glutathion: Für die Entgiftung unerlässlich!

Glutathion spielt eine wichtige Rolle bei der Entgiftung. Schädliche Substanzen erreichen durch Glutathion eine höhere Wasserlöslichkeit und können besser über die Nieren ausgeschieden werden. Diese Eigenschaft erleichtert auch die Entgiftung von Schwermetallen.

Die Leber ist im Körper das größte Glutathion-Reservoir und am stärksten an Entgiftungsprozessen beteiligt. Eine gesunde Leber produziert ausreichend Glutathion, um den Körper kontinuierlich zu entgiften. Überschüssiges Glutathion gibt sie an den Blutkreislauf ab, damit auch andere Organe geschützt werden können.

Wird der Körper aber dauerhaft mit einer hohen Menge an Umweltgiften konfrontiert, können die Leberfunktion und somit auch die Glutathion-Bildung nachlassen. Steht dem Organismus nicht mehr genügend Glutathion zur Verfügung, können Zellschäden entstehen und die mitochondriale Leistung verschlechtert sich.

Fazit

Ein hoch dosiertes, schnell resorbierbares Glutathion-Präparat kann den Glutathion-Spiegel wieder anheben, die Entgiftung beschleunigen, die Reparatur von Zellschäden unterstützen und die mitochondriale Leistung steigern.

Liposomales Glutathion ist hierfür am besten geeignet.

 

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