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Magnesium-L-Threonat für Gedächtnis und Konzentration: Magtein®PS verbessert kognitive Funktionen in klinischer Studie

Eine doppelblinde, placebokontrollierte Studie zeigt deutliche Verbesserungen bei Gedächtnisleistung, Lernen, Abrufvermögen und kognitiver Leistungsfähigkeit gesunder Erwachsener

Magnesium ist weit mehr als ein Mineralstoff für Muskeln, Knochen und Energiestoffwechsel. In den letzten Jahren rückt Magnesium zunehmend auch in den Fokus der Gehirnforschung. Besonders interessant ist dabei Magnesium-L-Threonat, bekannt als Magtein®. Diese spezielle Magnesiumform wurde entwickelt, um die Magnesiumversorgung im Gehirn gezielt zu unterstützen. Eine klinische Studie von Zhang et al., veröffentlicht 2022 im Fachjournal Nutrients, untersuchte eine Magtein®-basierte Formel bei gesunden chinesischen Erwachsenen und zeigte signifikante Verbesserungen der kognitiven Funktionen. 

Die Studie ist besonders relevant, weil sie nicht nur ältere Menschen mit Beschwerden betrachtete, sondern gesunde Erwachsene im Alter von 18 bis 65 Jahren. Damit liefert sie Hinweise darauf, dass eine gezielte Unterstützung der Gehirnfunktion mit Magnesium-L-Threonat auch im Alltag gesunder Menschen sinnvoll sein kann – etwa für Gedächtnis, Lernen, Aufmerksamkeit und geistige Leistungsfähigkeit.

Relevanz: Warum kognitive Leistungsfähigkeit heute so wichtig ist

Gedächtnis, Konzentration, Lernfähigkeit und geistige Klarheit sind zentrale Voraussetzungen für Leistungsfähigkeit und Lebensqualität. Ob im Beruf, Studium, Alltag oder im höheren Alter: Das Gehirn muss Informationen aufnehmen, speichern, verarbeiten und bei Bedarf wieder abrufen können.

Viele Menschen bemerken jedoch Phasen mentaler Erschöpfung, nachlassender Konzentration oder vergesslicher Momente. Mit zunehmendem Alter werden solche Veränderungen häufiger wahrgenommen. Doch auch jüngere Erwachsene stehen durch Stress, Schlafmangel, hohe Bildschirmzeiten und intensive geistige Anforderungen unter Druck.

Eine gute Versorgung mit gehirnrelevanten Nährstoffen kann daher ein sinnvoller Baustein sein, um die normale kognitive Funktion zu unterstützen. Magnesium spielt hierbei eine wichtige Rolle, weil es an über 300 enzymatischen Reaktionen beteiligt ist und für die Funktion von Nervenzellen, Energieproduktion und neuronaler Signalübertragung benötigt wird.

Hintergrund: Magnesium als Schlüsselnährstoff für Gehirn und Nervensystem

Magnesium ist einer der wichtigsten Mineralstoffe im Körper. Es wird für zahlreiche Stoffwechselprozesse benötigt, darunter Energiegewinnung, Proteinsynthese, Genregulation, Knochenstoffwechsel sowie die normale Funktion von Gehirn und Nervensystem.

Für das Gehirn ist Magnesium besonders interessant, weil Nervenzellen auf eine fein abgestimmte Balance zwischen Erregung und Hemmung angewiesen sind. Eine zu starke neuronale Erregung kann die Signalverarbeitung beeinträchtigen und langfristig belastend für Nervenzellen sein. Magnesium wirkt an wichtigen Rezeptorsystemen mit, unter anderem am NMDA-Rezeptor, der für Lernen, Gedächtnis und synaptische Plastizität bedeutsam ist.

Synaptische Plastizität beschreibt die Fähigkeit des Gehirns, Verbindungen zwischen Nervenzellen zu verändern und anzupassen. Genau diese Anpassungsfähigkeit ist eine Grundlage für Lernen und Gedächtnisbildung.

Warum Magnesium-L-Threonat eine besondere Magnesiumform ist

Nicht jede Magnesiumverbindung erreicht das Gehirn in gleichem Maß. Viele Magnesiumpräparate können zwar zur allgemeinen Magnesiumversorgung beitragen, erhöhen aber nicht unbedingt effektiv den Magnesiumgehalt im Gehirn. Das liegt unter anderem daran, dass die Blut-Hirn-Schranke den Übertritt vieler Substanzen ins Gehirn streng reguliert.

Magnesium-L-Threonat wurde in früheren Forschungsarbeiten als eine Magnesiumform beschrieben, die Magnesium besonders effektiv in das zentrale Nervensystem transportieren kann. In präklinischen Untersuchungen konnte Magnesium-L-Threonat die Magnesiumkonzentration im Gehirn erhöhen und positive Effekte auf Lernen und Gedächtnis zeigen.

Die aktuelle Studie untersuchte allerdings nicht reines Magtein®, sondern eine Kombination mit weiteren gehirnrelevanten Nährstoffen. Diese Formel trug den Namen Magtein®PS.

Was ist Magtein®PS?

Magtein®PS ist eine Kombination aus Magnesium-L-Threonat und Phosphatidylserin, ergänzt durch Vitamin C, Vitamin D3 und Vitamin B6. Pro Kapsel enthielt die Studienformel:

400 mg Magnesium-L-Threonat (Magtein®)

50 mg Phosphatidylserin

80 IE Vitamin D3

12 mg Vitamin C

4 mg Vitamin B6

Die Tagesdosierung lag bei 2 g pro Tag. Die Teilnehmenden nahmen täglich vier Kapseln ein: zwei morgens und zwei abends vor dem Schlafengehen.

Diese Kombination ist aus ernährungsphysiologischer Sicht interessant, weil die enthaltenen Nährstoffe unterschiedliche, sich potenziell ergänzende Rollen für Gehirn und Nervensystem übernehmen.

Phosphatidylserin: Baustein für Nervenzellmembranen

Phosphatidylserin ist ein natürlicher Bestandteil von Zellmembranen, insbesondere in Nervenzellen. Es unterstützt die Struktur und Funktion neuronaler Membranen und ist wichtig für Signalübertragung, Gedächtnisprozesse und Informationsverarbeitung.

In der wissenschaftlichen Literatur wird Phosphatidylserin mit verschiedenen Aspekten der kognitiven Funktion in Verbindung gebracht, darunter Kurzzeitgedächtnis, Langzeitgedächtnis, Lernfähigkeit, Konzentration und Abruf von Informationen.

Die Kombination von Magnesium-L-Threonat und Phosphatidylserin ist daher plausibel: Während Magnesium-L-Threonat auf die Magnesiumversorgung des Gehirns und neuronale Signalprozesse abzielt, unterstützt Phosphatidylserin die Struktur und Funktionsfähigkeit von Nervenzellmembranen.

Vitamin B6, Vitamin C und Vitamin D: Ergänzende Unterstützung

Vitamin B6 kann im Magnesiumstoffwechsel eine wichtige Rolle spielen. Ein Mangel an Vitamin B6 kann mit einer negativen Magnesiumbilanz verbunden sein, unter anderem durch erhöhte Magnesiumausscheidung. Außerdem kann Vitamin B6 die Aufnahme von Magnesium im Darm unterstützen.

Vitamin C ist unter anderem als Antioxidans bekannt und spielt eine Rolle im Zellschutz. L-Threonsäure, der organische Bestandteil von Magnesium-L-Threonat, ist zudem ein Metabolit von Ascorbinsäure, also Vitamin C.

Vitamin D wiederum steht nicht nur mit Knochenstoffwechsel und Immunsystem in Verbindung, sondern wird auch im Zusammenhang mit Gehirngesundheit diskutiert. In der Studie wird darauf verwiesen, dass Vitamin D die Magnesiumaufnahme und -rückresorption unterstützen kann.

Insgesamt ergibt sich daraus eine Formel, die nicht isoliert auf einen einzelnen Nährstoff setzt, sondern mehrere Nährstoffwege kombiniert, die für Gehirnfunktion und Magnesiumstoffwechsel relevant sind.

Problemstellung: Warum wurde diese Studie durchgeführt?

Obwohl Magnesium für das Gehirn wichtig ist, besteht eine praktische Herausforderung: Viele Magnesiumverbindungen haben eine begrenzte Bioverfügbarkeit und gelangen nur eingeschränkt ins Gehirn. Gleichzeitig zeigen Ernährungsdaten, dass die Magnesiumaufnahme in verschiedenen Bevölkerungsgruppen unter den Empfehlungen liegen kann.

Die Studie verweist darauf, dass die empfohlene Magnesiumzufuhr der China Nutrition Society bei 330 mg pro Tag liegt. In einer chinesischen Erwachsenenpopulation wurde jedoch eine durchschnittliche Aufnahme von nur 205 mg pro Tag berichtet. Eine gezielte Ergänzung kann daher sinnvoll sein, insbesondere wenn sie eine gut verfügbare Magnesiumform enthält.

Der konkrete Forschungsbedarf lautete: Kann eine Magtein®- und Phosphatidylserin-basierte Formel die Gedächtnisleistung und kognitive Funktion gesunder Erwachsener messbar verbessern?

Studiendesign: Doppelblind, placebokontrolliert und randomisiert

Die Studie wurde als doppelblinde, placebokontrollierte Untersuchung durchgeführt. Das bedeutet: Die Teilnehmenden wurden zufällig entweder der Magtein®PS-Gruppe oder der Placebogruppe zugeordnet. Weder die Teilnehmenden noch die direkt beteiligten Prüfer wussten, wer das aktive Produkt und wer das Placebo erhielt.

Insgesamt wurden 109 gesunde Freiwillige im Alter von 18 bis 65 Jahren eingeschlossen. Am Ende der Studie lagen vollständige Daten von 102 Personen vor: 51 Personen in der Magtein®PS-Gruppe und 51 Personen in der Placebogruppe.

Die Studiendauer betrug 30 Tage. Die Teilnehmenden der Verumgruppe erhielten 2 g Magtein®PS pro Tag. Die Placebogruppe erhielt optisch vergleichbare Kapseln mit Stärke.

Die Gruppen waren zu Studienbeginn hinsichtlich Alter, Geschlecht, Bildungsniveau und Gedächtnisquotient vergleichbar. Dadurch konnten die Veränderungen nach 30 Tagen besser auf die Intervention zurückgeführt werden.

Messmethode: Der Clinical Memory Test

Zur Bewertung der kognitiven Funktion nutzten die Forschenden den „Clinical Memory Test“ (CMT). Dieser Test wird in chinesischen Kliniken und Forschungseinrichtungen standardmäßig zur Beurteilung von Gedächtnis und Kognition eingesetzt.

Der CMT umfasst fünf Untertests:

Directed Memory (DM): gerichtetes Gedächtnis, insbesondere das Merken vorgegebener Wortgruppen.

Paired-Association Learning (PAL): Lernen und Erinnern von Wortpaaren, teils logisch verbunden, teils ohne direkten Zusammenhang.

Free Recall of Pictures (FRP): freier Abruf zuvor gezeigter Bilder.

Recognition of Meaningless Figures (RMF): Wiedererkennen abstrakter, bedeutungsloser Figuren.

Portrait-Features Memory (PFM): Erinnerung an Gesichter und zugehörige Merkmale wie Name, Beruf oder Hobby.

Aus diesen Untertests wurde zusätzlich ein Gesamtwert und der Memory Quotient (MQ) berechnet. Der MQ ist ein alters- und bildungsadjustierter Wert für die Gedächtnisleistung.

Ergebnisse: Magtein®PS verbesserte alle fünf Gedächtnisbereiche signifikant

Die Ergebnisse waren deutlich: Nach 30 Tagen zeigte die Magtein®PS-Gruppe signifikante Verbesserungen in allen fünf Unterkategorien des Clinical Memory Test sowie im gesamten Memory Quotient. Die Verbesserungen waren jeweils statistisch hochsignifikant.

Besonders wichtig ist: Die Placebogruppe zeigte keine vergleichbaren Verbesserungen. In den meisten Bereichen blieben die Werte unverändert. In einem Bereich, dem Portrait-Features Memory, verschlechterte sich die Placebogruppe sogar signifikant gegenüber dem Ausgangswert.

Die Magtein®PS-Gruppe verbesserte sich hingegen in allen getesteten kognitiven Bereichen.

Konkrete Verbesserungen im Überblick

Die auf Seite 8 dargestellte Tabelle 4 der Studie zeigt die Veränderungen besonders klar. Dort werden die Werte der Magtein®PS-Gruppe und der Placebogruppe vor und nach 30 Tagen gegenübergestellt.

Beim Directed Memory stieg der Wert in der Magtein®PS-Gruppe von 10,69 auf 17,20. In der Placebogruppe blieb der Wert nahezu unverändert.

Beim Paired-Association Learning stieg der Wert in der Magtein®PS-Gruppe von 8,37 auf 12,37. Die Placebogruppe zeigte keine Verbesserung.

Beim Free Recall of Pictures stieg der Wert in der Magtein®PS-Gruppe von 11,47 auf 16,65. Die Placebogruppe veränderte sich nicht positiv.

Beim Recognition of Meaningless Figures stieg der Wert in der Magtein®PS-Gruppe von 11,73 auf 17,88. Auch hier blieb die Placebogruppe praktisch unverändert.

Beim Portrait-Features Memory stieg der Wert in der Magtein®PS-Gruppe von 9,82 auf 13,75. Die Placebogruppe fiel dagegen von 9,76 auf 9,20.

Der Memory Quotient verbesserte sich in der Magtein®PS-Gruppe besonders deutlich: von 60,31 auf 81,84. In der Placebogruppe stieg der Wert lediglich von 60,75 auf 61,73 und damit nicht signifikant.

Diese Ergebnisse zeigen eine breite Verbesserung über mehrere Gedächtnisdimensionen hinweg. Es handelte sich also nicht um einen isolierten Effekt auf nur einen Testbereich, sondern um eine konsistente Verbesserung der kognitiven Leistung.

Visuelle Studienergebnisse: Deutlicher Unterschied zwischen Magtein®PS und Placebo

Die Abbildung auf Seite 8 der Studie fasst die Ergebnisse grafisch zusammen. Die schwarzen Balken für Magtein®PS zeigen in allen getesteten Bereichen einen deutlichen Anstieg von Tag 0 zu Tag 30. Die grauen Balken für Placebo bleiben dagegen weitgehend stabil.

Besonders auffällig ist der Unterschied beim Memory Quotient. Während die Magtein®PS-Gruppe nach 30 Tagen klar höhere Werte erreicht, verändert sich die Placebogruppe nur geringfügig.

Auf Seite 9 zeigt eine weitere Grafik, dass die Verbesserung des Memory Quotient mit zunehmendem Alter stärker ausfiel. Das bedeutet: Alle Altersgruppen profitierten, aber ältere Teilnehmende zeigten die größten Zuwächse.

Besonders relevant: Ältere Erwachsene profitierten am stärksten

Ein spannender Befund der Studie ist der altersabhängige Effekt. Die Forschenden analysierten, ob jüngere und ältere Teilnehmende unterschiedlich stark auf Magtein®PS reagierten. Das Ergebnis: Die Verbesserung des Memory Quotient nahm mit dem Alter zu.

Das ist aus praktischer Sicht besonders interessant. Denn mit zunehmendem Alter steigt das Risiko für nachlassende Gedächtnisleistung, geringere mentale Flexibilität und langsamere Informationsverarbeitung. Wenn eine Nährstoffkombination gerade bei älteren Erwachsenen stärker wirkt, kann sie für diese Zielgruppe besonders relevant sein.

Die Autoren diskutieren als mögliche Erklärung, dass ältere Menschen niedrigere Magnesiumspiegel im Gehirn oder stärkere altersbedingte Veränderungen der Nervenzellfunktion aufweisen könnten. Eine gezielte Unterstützung mit Magnesium-L-Threonat könnte daher gerade in dieser Gruppe besonders spürbare Effekte entfalten.

Sicherheit und Verträglichkeit: Keine negativen Effekte auf untersuchte Parameter

Neben der Wirksamkeit wurden auch Sicherheitsparameter erhoben. Dazu zählten allgemeines Wohlbefinden, Schlaf, Appetit, Bewegung, Blutdruck, Herzfrequenz sowie verschiedene Blut- und Urinwerte.

Die Studie berichtet, dass Magtein®PS innerhalb der untersuchten Parameter gut verträglich war. Es wurden keine negativen Effekte auf die erfassten Sicherheitsmarker festgestellt. Blutchemische Werte und Urinparameter blieben im normalen Bereich.

Das ist für die praktische Anwendung bedeutsam, weil Nahrungsergänzungsmittel nicht nur wirksam, sondern auch gut verträglich sein sollten.

Vorhandene Evidenz: Wie lassen sich die Ergebnisse biologisch erklären?

Die Ergebnisse sind biologisch plausibel. Magnesium ist für die Funktion von Nervenzellen essenziell. Es reguliert unter anderem die Erregbarkeit von NMDA-Rezeptoren. Diese Rezeptoren sind entscheidend für Lernprozesse, Gedächtnisbildung und neuronale Plastizität.

Eine ausreichende Magnesiumversorgung kann dazu beitragen, Nervenzellen vor übermäßiger Erregung zu schützen. Eine gestörte NMDA-Aktivität wird in der Forschung mit kognitiven Beeinträchtigungen und neurodegenerativen Prozessen in Verbindung gebracht.

Zudem kann Magnesium eine Rolle bei entzündlichen Prozessen spielen. Magnesiummangel wurde in der Literatur mit erhöhten Entzündungsmarkern und neuroinflammatorischen Prozessen in Verbindung gebracht. Da chronische Entzündung im Gehirn als ein Faktor bei kognitivem Abbau diskutiert wird, könnte eine gute Magnesiumversorgung auch auf diesem Weg unterstützend wirken.

Die in Magtein®PS enthaltenen weiteren Nährstoffe ergänzen diese Mechanismen. Phosphatidylserin unterstützt Nervenzellmembranen, Vitamin B6 unterstützt den Magnesiumstoffwechsel, Vitamin C trägt zum antioxidativen Schutz bei und Vitamin D kann an Magnesiumaufnahme und -regulation beteiligt sein.

Bedeutung für Gedächtnis, Lernen und mentale Leistungsfähigkeit

Die Studie zeigt Verbesserungen in mehreren kognitiven Bereichen, die für den Alltag relevant sind.

Directed Memory und Free Recall of Pictures stehen für die Fähigkeit, Informationen gezielt aufzunehmen und wiederzugeben. Das ist wichtig für Lernen, berufliche Aufgaben und Alltagsorganisation.

Paired-Association Learning betrifft die Fähigkeit, Verknüpfungen zwischen Informationen herzustellen. Diese Fähigkeit ist zentral für Lernen, Sprachverarbeitung und komplexes Denken.

Recognition of Meaningless Figures prüft visuelle Kurzzeit- und Wiedererkennungsleistung. Solche Funktionen sind für Orientierung, Mustererkennung und schnelle Informationsverarbeitung bedeutsam.

Portrait-Features Memory ist besonders alltagsnah, weil es die Erinnerung an Gesichter und zugehörige Informationen betrifft. Gerade diese Fähigkeit empfinden viele Menschen als wichtig, wenn sie Namen, Personen oder soziale Zusammenhänge erinnern möchten.

Der deutliche Anstieg des Memory Quotient fasst diese Verbesserungen in einem Gesamtwert zusammen und unterstreicht die breite Wirkung der Formel.

Lokaler Kontext: Für wen ist Magtein®PS besonders interessant?

Die untersuchte Zielgruppe waren gesunde Erwachsene zwischen 18 und 65 Jahren. Damit ist die Studie für verschiedene Personengruppen relevant.

Für Berufstätige kann eine Unterstützung von Gedächtnis, Lernfähigkeit und mentaler Klarheit hilfreich sein, insbesondere bei hoher geistiger Belastung.

Für Studierende und Menschen in Weiterbildung sind Gedächtnisleistung, Aufnahmefähigkeit und Abruf von Informationen zentrale Faktoren.

Für Menschen ab dem mittleren Lebensalter kann Magtein®PS besonders interessant sein, weil die Studie zeigte, dass ältere Teilnehmende tendenziell stärker profitierten.

Für gesundheitsbewusste Personen, die ihre Gehirnfunktion frühzeitig unterstützen möchten, liefert die Studie einen wissenschaftlich fundierten Ansatz.

Wichtig bleibt: Die Studie untersuchte gesunde Erwachsene. Die Ergebnisse sind daher nicht automatisch auf Menschen mit diagnostizierten neurologischen Erkrankungen, Demenz oder schweren kognitiven Störungen übertragbar.

Studienziele: Was wollten die Forschenden zeigen?

Das Ziel der Studie war klar definiert: Die Forschenden wollten untersuchen, ob eine Magtein®- und Phosphatidylserin-basierte Formel die kognitive Funktion gesunder Erwachsener verbessern kann.

Im Mittelpunkt standen dabei Gedächtnisleistung, Lernfähigkeit, Abrufvermögen und allgemeine kognitive Leistungsfähigkeit. Gemessen wurden diese Parameter mit dem Clinical Memory Test vor Beginn der Einnahme und nach 30 Tagen.

Die Ergebnisse erfüllten dieses Ziel deutlich: Magtein®PS führte zu signifikanten Verbesserungen in allen fünf Untertests sowie im Memory Quotient.

Stärken der Studie

Die Studie besitzt mehrere wichtige Stärken. Sie war doppelblind und placebokontrolliert, was die Aussagekraft erhöht. Die Gruppen waren zu Beginn vergleichbar. Es wurde ein standardisierter und in China etablierter Gedächtnistest eingesetzt. Zudem wurden nicht nur einzelne kognitive Parameter, sondern mehrere Gedächtnisbereiche erfasst.

Auch die klare Trennung zwischen Verum- und Placebogruppe ist positiv hervorzuheben. Die Magtein®PS-Gruppe verbesserte sich breit und deutlich, während die Placebogruppe weitgehend unverändert blieb.

Die Studiendauer von 30 Tagen ist ebenfalls interessant, weil bereits nach relativ kurzer Zeit messbare Verbesserungen beobachtet wurden.

Grenzen der Studie

Trotz der positiven Ergebnisse sollten auch die Grenzen berücksichtigt werden. Die Stichprobengröße war mit 102 auswertbaren Teilnehmenden solide, aber nicht sehr groß. Bei Unteranalysen nach Altersgruppen wurden die Teilgruppen entsprechend kleiner.

Die Studie wurde ausschließlich mit chinesischen Erwachsenen durchgeführt. Daher wäre es sinnvoll, die Ergebnisse in weiteren Bevölkerungsgruppen zu überprüfen.

Außerdem wurden keine Magnesiumspiegel im Gehirn oder Serum gemessen. Dadurch lässt sich nicht direkt zeigen, ob die kognitiven Verbesserungen mit einer messbaren Veränderung des Magnesiumstatus verbunden waren.

Die Studie untersuchte zudem eine Kombination aus Magnesium-L-Threonat, Phosphatidylserin und Vitaminen. Deshalb kann nicht eindeutig gesagt werden, welcher einzelne Inhaltsstoff welchen Anteil am Ergebnis hatte. Wahrscheinlich ist jedoch ein synergistischer Effekt der Formel, wie auch die Autoren diskutieren.

Praxisrelevanz: Warum eine gezielte Ergänzung sinnvoll sein kann

Für die Praxis liefert die Studie eine klare Botschaft: Eine gezielte Kombination aus Magnesium-L-Threonat, Phosphatidylserin und unterstützenden Vitaminen kann kognitive Funktionen messbar fördern.

Besonders Magnesium-L-Threonat ist dabei interessant, weil diese Form speziell im Zusammenhang mit Gehirnmagnesium, Synapsenfunktion und Gedächtnisprozessen untersucht wurde. Phosphatidylserin ergänzt diesen Ansatz als wichtiger Bestandteil von Nervenzellmembranen.

Wer Gedächtnis, Lernfähigkeit und mentale Leistungsfähigkeit unterstützen möchte, kann von einer solchen Nährstoffkombination profitieren. Das gilt besonders für Menschen, die im Alltag geistig stark gefordert sind oder mit zunehmendem Alter ihre kognitive Leistungsfähigkeit gezielt erhalten möchten.

Dabei sollte Nahrungsergänzung immer als Teil eines ganzheitlichen Lebensstils verstanden werden. Ausreichender Schlaf, Bewegung, eine nährstoffreiche Ernährung, Stressregulation und soziale Aktivität bleiben wichtige Grundlagen für ein gesundes Gehirn.

Fazit: Magtein®PS zeigt überzeugende Effekte auf Gedächtnis und Kognition

Die Studie von Zhang et al. zeigt, dass eine Magtein®-basierte Formel mit Phosphatidylserin, Vitamin C, Vitamin D3 und Vitamin B6 die kognitive Leistungsfähigkeit gesunder Erwachsener innerhalb von 30 Tagen signifikant verbessern kann.

Besonders bemerkenswert ist, dass alle fünf Bereiche des Clinical Memory Test sowie der Memory Quotient verbessert wurden. Die Placebogruppe zeigte diese Effekte nicht. Ältere Teilnehmende profitierten sogar besonders stark.

Für Menschen, die ihre Gedächtnisleistung, Lernfähigkeit, Konzentration und geistige Klarheit unterstützen möchten, ist Magnesium-L-Threonat in Kombination mit Phosphatidylserin daher ein wissenschaftlich interessanter Ansatz. Die Ergebnisse sprechen dafür, dass Magtein®PS eine sinnvolle Unterstützung für die Gehirnfunktion sein kann – besonders im Kontext von Prävention, gesundem Altern und mentaler Leistungsfähigkeit.

Weitere Studien mit größeren und vielfältigeren Teilnehmergruppen sind wünschenswert. Dennoch liefert diese Untersuchung starke Hinweise darauf, dass eine gezielte Nährstoffversorgung mit Magnesium-L-Threonat und Phosphatidylserin einen wertvollen Beitrag zur kognitiven Gesundheit leisten kann.

Quelle

Zhang C, Hu Q, Li S, Dai F, Qian W, Hewlings S, Yan T, Wang Y. A Magtein®, Magnesium L-Threonate, -Based Formula Improves Brain Cognitive Functions in Healthy Chinese Adults. Nutrients. 2022;14(24):5235. https://doi.org/10.3390/nu14245235.