Rosenwurz: Stark gegen Stresszustände

Stress ist ein unvermeidbarer Bestandteil unseres Lebens. Erhöhter und dauerhafter Stress schadet jedoch unserer geistigen und körperlichen Gesundheit. Stetige Ermüdungszustände und Antriebslosigkeit, Angstzustände, Unruhe und wechselnde Launen können erste Symptome permanenter Anspannung sein. Spätestens mit den ersten Stress bedingten Symptomen wird aber die ursprüngliche Anspannung noch schlechter verarbeitet und führt zu weiterem Stressaufbau. Dadurch wiederum werden Stresshormone ausgeschüttet, der Körper kommt nicht mehr zur Ruhe, und eine Abwärtsspirale des Befindens und der Gesundheit nimmt seinen Lauf…

 

Erholung schenkt uns Mutter Natur mit der erstaunlichen Pflanze Rosenwurz (Rhodiola rosea). Die Einnahme des Wurzelextrakts sorgt für Entspannung in Situationen, in denen wir besonders gefordert sind.

Die Wirkung der Rosenwurz hat sich in 3 Bereichen gezeigt:

  1. Zur Steigerung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit bei Stress.
  2. Bei Angstzuständen und depressiven Verstimmungen.
  3. Als positive Wirkung auf den Hormonhaushalt von Mann und Frau.

Zu 1: Rosenwurz für mehr Resilienz und Leistungsfähigkeit bei Stress

Rosenwurz wird sehr erfolgreich eingesetzt bei nachlassender Konzentration und bei Ermüdungserscheinungen in Stresszuständen. Es steigert die geistige Leistungsfähigkeit in Situationen, die die volle Geistesgegenwart erfordern, enorm.

Auch rein körperlicher Stress, wie er bei Infekten, in der Rekonvaleszenz und bei Leistungssportlern entsteht, wird durch die Einnahme von Rosenwurz gemildert. Geringeres Muskelzittern, Zielgenauigkeit, mehr Ausdauer und schnellere Erholung nach starker Anstrengung sind nur einige der positiven Ergebnisse der Einnahme.

Zu 2: Rosenwurz gegen Angstzustände und depressive Verstimmungen

Rosenwurz ist ein relativ starkes, natürliches Antidepressivum, dessen Einnahme sich nicht nur für chronisch depressiv veranlagte Personen lohnt. Studien belegen nämlich, dass Rosenwurz den Gehalt an Serotonin, Dopamin, Noradrenalin und anderen Neurotransmittern im Gehirn um durchschnittlich 30% anhebt, u.a. indem es den Gehalt an COMT (Catechol-O-Methyltransferase), einem der wichtigsten und vielseitigsten Enzyme zum Abbau von Neurotransmittern, um 60% senkt.

Einfach ausgedrückt bedeutet das: Die Einnahme von Rosenwurz stärkt den Einfluss unseres wichtigsten „Glückshormons” Serotonin (= wichtigster Hirn-Botenstoff für Glücksgefühle und Sorglosigkeit), während gleichzeitig auch diverse andere stimmungsaufhellende und motivationssteigernde Neurotransmitter wie z.B. das Dopamin oder das Noradrenalin langsamer abgebaut werden, so dass diese folglich länger als sonst gewohnt im Körper aktiv bleiben. Beides wirkt sich natürlich insgesamt steigernd auf den inneren Antrieb und somit auch auf unsere Leistungsfähigkeit aus.

Zu 3: Wirkungen auf die sexuelle „Leistungsfähigkeit” und Libido von Mann und Frau

In Sibirien ist es immer noch üblich, Paaren zur Hochzeit einen Strauß Rosenwurz zu schenken und den Wurzelextrakt am Tag der Hochzeit einzunehmen. Dies soll, so der Volksmund, die erste Nacht für frisch Vermählte positiv beeinflussen und die Gemahlin „beglücken und entzücken”. Bei diesem (hier nur anekdotisch genannten) Brauch ging es übrigens nicht vorrangig darum, die frisch vermählte Gattin unter Zuhilfenahme eines magischen Zaubertranks entspannter (s.o.) oder gar „gefügiger” zu machen; vielmehr vertraute man bzw. frau schon damals darauf, dass Rosenwurz — neben dem o.g. Abbau von Stress und der Stimmungsaufhellung — auch eine Wirkung auf die sexuelle Leistungsfähigkeit des Mannes und auf die Libido der Frau habe.

Diese mehr oder weniger „fromme” Hoffnung konnte mittlerweile auch durch wissenschaftlichen Studien untermauert werden, in denen die Wirksamkeit von Rosenwurz gegen sexuelle Unzufriedenheit sowohl aus männlicher als auch aus weiblicher Sicht untersucht wurde.

Dabei wurde herausgefunden, dass etwa 70% der Männer nach der Einnahme von Rosenwurz (50-200 mg pro Tag, für 3 Monate) deutlich seltener mit Erektionsstörungen und vorzeitiger Ejakulation zu kämpfen hatten. Die männlichen Studienteilnehmer fanden dieses Resultat natürlich begrüßenswert. — Doch weil „guter Sex” nicht zwangsläufig eine Frage der Dauer sein muss und immer auf gegenseitigem Interesse beruhen sollte, war natürlich auch die Meinung der Frauen gefragt! Und erfreulicherweise waren dann auch die Frauen, so wie der Volksmund es wünschte (s.o.), mehrheitlich „beglückt und entzückt” darüber, sich nach der Einahme von Rosenwurz besser entspannen und das zwischenmenschliche Techtelmechtel besser genießen zu können.

 

Fazit:

Rosenwurz hilft dem Körper, Stress – ob geistig oder körperlich – positiv zu verarbeiten, es hebt die Stimmung und lässt uns abschalten. So können wir einen anstrengenden Alltag oder besondere Lebensituationen gut bewältigen!

 

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