Rosenwurz: Stark gegen Stresszustände

Zur Steigerung der körperlichen und geistigen Resilienz bei stressbedingter Müdigkeit, Erschöpfung und leichten Depressionen hat sich die Einnahme eines Wurzelextrakts aus Rosenwurz (Rhodiola rosea) als äußerst segensreich erwiesen. Hohe Anforderungen im Alltag und daraus resultierender Stress sind zwar unvermeidbare Bestandteile unseres Lebens, aber bei dauerhafter Überlastung schaden sie der Gesundheit. Andauernde Ermüdungszustände, Angst, Unruhe und wechselnde Launen können erste Anzeichen permanenter Anspannung sein. Mit diesen Stress bedingten Symptomen wird die ursprüngliche Anspannung aber noch schlechter verarbeitet, was zu weiterem Stressaufbau führt. Es werden immer mehr Stresshormone ausgeschüttet, der Körper kommt nicht mehr zur Ruhe, eine Abwärtsspirale des Befindens und der Gesundheit nimmt seinen Lauf.

Durch seine regulierenden Wirkungen als so genanntes Adaptogen kann ein Wurzelextrakt aus Rosenwurz (Rhodiola rosea) die oben geschilderte Stress-Spirale unterbrechen und dafür sorgen, dass ein körperliches und geistiges Gleichgewicht wieder hergestellt wird. Dadurch hebt Rosenwurz das Lebensgefühl und verbessert unser Allgemeinbefinden, sodass wir den Herausforderungen des Alltags mit neuer Kraft und neuer Gelassenheit begegnen können.

Die außergewöhnliche Wirkung von Rosenwurz als Adaptogen hat sich v. a. in 3 Bereichen gezeigt:

  1. Zur Steigerung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit bei Stress.
  2. Bei fehlendem Antrieb und bei depressiven Verstimmungen mit unnötigen Sorgen und Ängsten.
  3. Als Stimulans mit angerender Wirkung auf den Hormonhaushalt von Mann und Frau.

Zu 1: Rosenwurz für mehr Resilienz und Leistungsfähigkeit bei Stress

Rosenwurz wird bei nachlassender Konzentration und bei Ermüdungserscheinungen in Stresszuständen sehr erfolgreich eingesetzt. Es steigert die geistige Leistungsfähigkeit in Situationen, die die volle Geistesgegenwart erfordern, enorm.

Denn Rosenwurz hemmt die Ausschüttung der Stresshormone Cortisol und Adrenalin und lindert damit Anzeichen von mentaler Überlastung. Gleichzeitig wird der Energiestoffwechsel der Zellen angeregt, was zu einer besseren Leistungsfähigkeit führt.

Auch rein körperlicher Stress, wie er bei Infekten, in der Rekonvaleszenz und bei Leistungssportlern entsteht, wird durch die Einnahme von Rosenwurz gemildert. Geringeres Muskelzittern, Zielgenauigkeit, mehr Ausdauer und schnellere Erholung nach starker Anstrengung sind nur einige der positiven Ergebnisse der Einnahme.

Zu 2: Antriebsschwäche, depressive Verstimmungen, unnötige Sorgen und Ängste

Rosenwurz lässt sich auch als natürliches Antidepressivum einsetzen, um die Stimmung aufzuhellen und den inneren Antrieb zu steigern. Studien belegen nämlich, dass Rosenwurz den Gehalt an Serotonin, Dopamin, Noradrenalin und anderen Neurotransmittern im Gehirn um durchschnittlich 30% anhebt und gleichzeitig den Gehalt an COMT (Catechol-O-Methyltransferase), einem der wichtigsten Enzyme zum Abbau von Neurotransmittern, um 60% senkt.

Einfach ausgedrückt bedeutet das: Die Einnahme von Rosenwurz stärkt den Einfluss unseres wichtigsten „Glückshormons” Serotonin (= wichtigster Hirn-Botenstoff für Glücksgefühle und Sorglosigkeit), während gleichzeitig auch diverse andere stimmungsaufhellende und motivationssteigernde Neurotransmitter wie das Dopamin oder das Noradrenalin langsamer abgebaut werden, so dass diese folglich länger als sonst gewohnt im Körper aktiv bleiben. Beides wirkt sich natürlich insgesamt steigernd auf den inneren Antrieb und somit auch auf unsere Leistungsfähigkeit aus.

Zu 3: Wirkungen auf die Sexualhormone von Mann und Frau

In einigen Regionen Sibiriens ist es immer noch üblich, Paaren zur Hochzeit einen Strauß Rosenwurz zu schenken und den Wurzelextrakt am Tag der Hochzeit einzunehmen. Dies solle, so der Volksmund, die Hochzeitsnacht für frisch Vermählte positiv beeinflussen und die Gemahlin „beglücken und entzücken”. Diese mehr oder weniger „fromme” Hoffnung konnte mittlerweile auch in wissenschaftlichen Studien untermauert werden, in denen die Wirkung von Rosenwurz auf die sexuelle Leistungsfähigkeit des Mannes und auf die Libido der Frau untersucht wurde.

Dabei wurde herausgefunden, dass etwa 70% der befragten Männer nach der Einnahme von Rosenwurz (50-200 mg pro Tag, für 3 Monate) deutlich seltener mit Erektionsstörungen und vorzeitiger Ejakulation zu kämpfen hatten. Und auch die Frauen waren (so wie der Volksmund es wünschte, s.o.), mehrheitlich „beglückt und entzückt” darüber, nach der Einahme von Rosenwurz ein gesteigertes Interesse (Libido) am zwischenmenschlichen Techtelmechtel zu verspüren und ihre sexuellen Aktivitäten besser genießen zu können.

 

Fazit:

Rosenwurz hilft dem Körper, Stresszustände und Belastungen – ob geistig oder körperlich – positiv zu verarbeiten. Das hebt die Stimmung und lässt uns besser entspannen und regenerieren, zum einen weil Rosenwurz den Serotoninspiegel erhöht und dadurch Glücks- und Wohlgefühle fördert, und zum anderen weil die verringerte Ausschüttung von Stresshormonen wie Cortisol und Adrenalin die Stressresistenz des Körpers verbessert. So können wir einen anstrengenden Alltag oder besonders herausfordernde Lebenssituationen leichter bewältigen!

 

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