Q10 (Ubiquinol): Treibstoff für Mitochondrien und Herzmuskel

Beim Coenzym Q10 handelt es sich um eine vitaminähnliche, körpereigene Substanz, die fast überall im Körper vorhanden ist. Dieser Tatsache verdankt das Q10 den Namen ‚Ubichinon‘ („allgegenwärtig“). Das Vorhandensein im gesamten Körper macht auch sehr viel Sinn, denn Q10 ist für die Energiegewinnung und Sauerstoffversorgung einer JEDEN einzelnen unserer Körperzellen zuständig — und jegliche Erkrankung manifestiert sich aufgrund einer nicht intakten Körperzelle!

 

Q10 und Herzfunktionen

Am deutlichsten bemerkbar macht sich ein Mangel bei dem am stärksten von Q10 abhängigen Organ: dem Herz. Das Herz pumpt täglich etwa 7.000 Liter Blut durch das gesamte Adersystem. Der Herzmuskel darf im Gegensatz zu den anderen Muskeln des Körpers nie Pause machen, er ist ständig in Aktion, auch während des Schlafes. Um das zu bewältigen, bedarf es einer äußerst zuverlässigen Energieversorgung. Ist der Herzmuskel nicht mehr gut mit Q10 versorgt, kann es zu diversen Herzerkrankungen kommen.

Es gibt 3 Gruppen von Herzerkrankungen, bei denen ausreichend Q10 unentbehrlich ist:

1. Herzinsuffizienz (Herzmuskelschwäche):
Das Herz ist nicht mehr in der Lage, ausreichend Blut zu pumpen. Dies führt zu beeinträchtigtem Blutfluss im Körper und zu Stauungen in der Lunge oder im Blutkreislauf.

2. Ischämische Herzkrankheit:
Die Blutversorgung des Herzmuskels ist unzureichend, weil Ablagerungen die Herzgefäße verengen (Arterienverkalkung), oder wegen eines Infarktes, der den Blutzufluss beendet. Q10 hilft auch, die myokardialen Zellen vor Schäden durch Sauerstoff- und Nährstoffmangel zu schützen.

3. Angina pectoris:
Die Pein eines Mini-Herzanfalls, für gewöhnlich ausgelöst durch Stress, seelische oder körperliche Belastung.

 

Klinische Studien in den USA und in Europa haben gezeigt, dass Patienten, die neben der üblichen Behandlung der chronischen Herzinsuffizienz zusätzlich Q10 erhielten, ihre maximale Herzleistung wieder erreichten. Schon die Einnahme von 100 mg pro Tag über 3 Monate führte zu einer deutlichen Erhöhung der körperlichen Aktivität.

Bei der Behandlung des akuten Herzinfarkts wurde gezeigt, dass bei Patienten, die zusätzlich Coenzym Q10 einnahmen, das Risiko weiterer Herzprobleme (plötzlicher Herztod, erneuter Herzinfarkt) erheblich gesunken ist. Auch bei Herzrhythmusstörungen und ischämischen (minderdurchblutet) Herzkrankheiten unterstützte die ergänzende Behandlung mit Coenzym Q10 die Verbesserung des Krankheitsbildes bis hin zum vollständigen Verschwinden der Probleme.

 

Weitere Krankheiten, die häufig mit einem Q10-Mangel einhergehen, sind:

  • Chronische Erschöpfungszustände (Burnout-Syndrom, Chronic Fatigue Syndrom)
  • Chronische Lungenerkrankungen (Asthma, chron. Obstruktive Bronchitis)
  • Übergewicht (Adipositas)
  • Diabetes mellitus Typ 2 (besonders bei Polyneuropathie)
  • Lebererkrankungen mit eingeschränkter Syntheseleistung
  • Morbus Parkinson (je schwerer, desto weniger Q10)
  • Tinnitus (hier finden sich manchmal besonders niedrige Q10-Spiegel)
  • Leistungssportler
  • Hypercholesterinämie (wenn mit Statinen therapiert wird)

 

Coenzyme Q10 — das Geheimnis liegt in der Resorption

Coenzyme Q10 liegt biochemisch in 2 Formen vor: Bekannt ist das CoQ10 als Ubiquinon, die herkömmliche Form, die der Körper über mehrere enzymatische Schritte in die aktive Form Ubiquinol umwandelt. Entscheidend besser ist es, wenn man Ubiquinol direkt einnimmt.

Die Vorteile sind immens: Eine 8-fach bessere Resorption, sofort deutlich höhere Blutwerte an Ubiquinol (aktives Q10) und eine deutlich längere Verweildauer im Körper sprechen für sich.

Gerade bei sehr alten und/oder kranken Menschen gehen enzymatische Fähigkeiten verloren. — Ein Segen, wenn dann die bereits umgewandelte, aktive Form vorliegt, die ohne weitere Stoffwechseltätigkeit dem Körper unmittelbar zur Verfügung steht.

 

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