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Cranberry-Extraxt und D-Mannose: Natürliche Hilfe gegen Blasenentzündungen

Cranberries (ganze Frückte/Beeren)

Blasenentzündungen sind ein weitverbreitetes Leiden, besonders unter Frauen. Auslöser sind meist Bakterien aus dem unteren Magen-Darm-Trakt. Die Behandlung erfolgt häufig mittels Antibiotika, welche jedoch zahlreiche Nebenwirkungen haben und bei regelmäßiger Anwendung zur Entwicklung von Antibiotika-resistenten Keimen führen können. Eine Kombination von natürlichen Wirkstoffen aus der Cranbeere (Cranberry) und D-Mannose kann jedoch in vielen Fällen genauso effektiv sein wie der Einsatz gängiger Antibiotika — und zwar ohne Resistenzbildung und ohne Antibiotika-typische Nebenwirkungen!

Wissenswertes rund um die Harnblase

Die Harnblase ist ein dehnbares Hohlorgan mit einem Fassungsvermögen von bis zu 1,5 Litern. Ihre Form verändert sich mit zunehmender Urinmenge von kugelig zu birnenförmig. Die Blase erfüllt die Funktion eines Zwischenspeichers für das Abfallprodukt Harn.

Die Harnröhrenmündung wird durch zwei Schließmuskeln fest verschlossen, wobei nur der äußere Schließmuskel willkürlich geöffnet bzw. geschlossen werden kann. Nerven in der Blasenwand senden mit zunehmendem Füllstand Signale an das Gehirn. Das Gefühl einer vollen Blase verspüren Erwachsene in der Regel ab einem Flüssigkeitsvolumen von 200 bis 500 Millilitern. Sollte die Flüssigkeitsmenge das Fassungsvolumen übersteigen, kommt es zur unwillkürlichen Blasenentleerung. Somit stellt der Körper sicher, dass die Blase nicht auf natürliche Weise „platzen“ kann. Blasenrisse entstehen nur durch heftige Gewalteinwirkung (z. B. während eines Verkehrsunfalls).

Frauen haben ein kleineres Blasenvolumen als Männer. An dem Mythos, das Frauen häufiger auf die Toilette müssen als Männer, ist also tatsächlich etwas dran. Geschuldet ist dies dem Umstand, dass der Platz im Bauchraum durch die Gebärmutter deutlich begrenzter ist.

Blasenentzündung: Ein häufiges Leiden

Entzündungen und Infektionen in den unteren Harnwegen sind ein weitverbreitetes Leiden. Da Frauen eine deutlich kürzere Harnröhre haben als Männer, leiden sie wesentlich häufiger unter einer bakteriellen Infektion der Blase. Auch die hormonellen Schwankungen innerhalb des weiblichen Zyklus können Blasenentzündungen begünstigen.

In über 90 Prozent der Fälle sind Bakterien aus dem unteren Verdauungstrakt für Blasenentzündungen verantwortlich. Am häufigsten sind E. coli Bakterien die Schuldigen. Gelangen sie in die Harnwege, heften sie sich an die Innenwand der Blase an und vermehren sich dort wie in einem Brutkasten. Als Abwehrreaktion des Körpers kommt es zu einer Entzündung mit den charakteristischen Symptomen (wie ständiger Harndrang, Schmerzen beim Wasserlassen, Unterleibsschmerzen). Gelegentlich findet sich auch Blut im Urin.

Im Normalfall heilt eine Blasenentzündung innerhalb weniger Tage aus. Leiden Betroffene regelmäßig (also: mehr als dreimal pro Jahr) unter Beschwerden, wird von einer chronisch wiederkehrenden Blasenentzündung gesprochen. Ursächlich können resistente Keime, aber auch anatomische Fehlfunktionen sein. Da regelmäßige Infekte die Blasenschutzschicht schädigen, wird diese mit der Zeit anfälliger für erneute Entzündungen. Ein Teufelskreis entsteht, der sich oft auch nicht mehr allein mit antibiotisch wirkenden Medikamenten durchbrechen lässt; denn Antibiotika können lediglich die bereits in der Blase angesiedelten Bakterien abtöten, sie können jedoch nicht die natürlichen Selbstschutzmechanismen der Blaseninnenwand wiederherstellen.

Einmal an einer Zystitis erkrankt, kann das Entzündungsgeschehen schnell chronisch und somit zu einer dauernden Belastung werden. Chronische Infektionen belasten den Körper und fördern somit die Anfälligkeit für weitere Erkrankungen.

Studien und Erfahrungen von Betroffenen zeigen, dass D-Mannose sowie einige andere Nähr- und Pflanzenstoffe — darunter v. a. hochkonzentrierte Cranberry-Extrakte — ebenso wirkungsvoll einer erneuten bakteriellen Blasenentzündung vorbeugen können wie Antibiotika. Natürliche Wirkstoffe haben gegenüber Pharmazeutika entscheidende Vorteile: Sie schwächen nicht das Immunsystem, schädigen nicht das empfindliche Mikrobiom und führen nicht zur Resistenzbildung.

Wenngleich bei schweren akuten Infektionen (insbesondere bei gleichzeitigem Befall der Nieren!) eine Behandlung mit antibiotisch wirkenden Medikamenten unerlässlich ist, kann die gezielte Kombination von D-Mannose und anderen Vitalstoffen die Wirksamkeit der Therapie erhöhen und die Nebenwirkungen lindern.

Nachteil von konventionellen Therapieansätzen: Antibiotika-Resistenz von E.coli Bakterien

Der Auslöser für die Infektion der Harnwege ist in 80 bis 90 Prozent der Fälle das Bakterium Escherichia coli (E.coli), ein Bakterienstamm, der in erster Linie im Darm vorkommt. Die angebotene Therapie der meisten Ärzte zur Behandlung dieser Erkrankung ist ein Antibiotikum. Dies kann sich auf Dauer und bei immer wiederkehrenden Infektionen als sehr problematisch erweisen, denn die E.coli-Bakterien werden in zunehmendem Maße resistent gegen Antibiotika. Eine Untersuchung der Paul-Ehrlich-Gesellschaft im Jahr 2004 hat diese Resistenz bei der Hälfte der E.coli-Bakterien nachgewiesen.

Eine ganz neue Dimension dieses Problems hat im übrigen folgende aktuelle Studie — die nicht die einzige zu diesem Thema ist — zu Tage gefördert (E.coli strain from retail poultry may cause urinary tract infections in people. ScienceDaily, 2018): Die Studie der George-Washington-Universität hat eine Verbindung zwischen dem Konsum von Hühner- bzw. Puten-Fleisch und dem Auftreten von Harnwegs-Infektionen herstellen können (*). Es hat sich gezeigt, dass ein ganz bestimmter Stamm der E.coli-Bakterien, das sogenannte E.coli ST131-Bakterium, in unseren Körper gelangen (zum einen durch den Verzehr des Geflügels, zum anderen durch mangelnde Vorsicht im Umgang mit dem rohen Fleisch) und dort über den Weg der Blaseninfektion weitere schwere Infektionen auslösen kann. Da E.coli ST131 ein multiresistenter Keim ist, ist er besonders schwer zu behandeln. Die Entwicklung dieser Keime hat u.a. mit dem übermäßigen Einsatz von Antibiotika während der Aufzucht von Hühnern/Puten zu tun. Diese Erkenntnis kann ein Grund mehr sein, auf das Essen von (Hühner-)Fleisch aus Massentierhaltung gänzlich zu verzichten.

D-Mannose bekämpft Bakterien ohne Resistenzbildung

Die D-Mannose ist ein Einfachzucker, der im Körper nicht aufgespalten wird. Durch fehlende Verstoffwechselung erhöht sich der Blutzuckerspiegel nicht, sodass die D-Mannose auch für Diabetiker geeignet ist. Über den Blutkreislauf gelangt der Einfachzucker direkt in die Nieren und von dort aus in die Blase.

In der Harnblase verhindert D-Mannose die Anheftung von Bakterien an das Epithel und stoppt deren Vermehrung. Im Gegensatz zu antibiotischen Behandlungen fungiert die D-Mannose hierbei wie ein Schutzschild, gegen das Bakterien nicht resistent werden können. Der Zucker ist deshalb auch ideal für eine Langzeitbehandlung geeignet. Kommt es während der Einnahme zu einem erneuten Eindringen von Bakterien in die Blase, werden diese sofort mit dem Urin wieder ausgeschieden, bevor sich die Keime an der Blasenwand festsetzen können. Durch diesen Schutz können sich die Schleimhäute regenerieren und zu ihrer alten Stärke zurückfinden. Mit D-Mannose kann also der Teufelskreis der chronischen Blasenentzündung nebenwirkungsfrei durchbrochen werden.

Verstärkung des Antihaft-Effekts mit Cranberry-Extrakt

Eine weitere, sehr wirkungsvolle natürliche Alternative für die Behandlung von Blasenentzündungen (Zystitis) bieten hochkonzentrierte Pflanzenextrakte aus der amerikanischen Cranbeere (engl.: Cranberry). Die Cranbeere, verwandt mit unserer Heidelbeere, wirkt vor allem bei chronischen bzw. häufig wiederkehrenden Blasenentzündungen. Die leuchtend roten Cranberrys zählen zu den Heidekrautgewächsen und sind mit den Heidelbeeren verwandt. Bereits die indigenen Völker Amerikas wussten um die vielfältigen heilsamen Wirkungen der Früchte und nahmen Cranberrys bei verschiedenen Beschwerden ein.

Die Beeren wirken stark antioxidativ und sind reich an sekundären Pflanzenstoffen wie Proanthocyanidinen (PAC/OPC). Diese Wirkstoffe erschweren es den E.coli Keimen und anderen Bakterien, an den Wänden von Blase und Harnröhre haften zu bleiben. In anderen Worten: Cranberrys pflegen die Innenwand der Blase und halten diese geschmeidig, so dass die Bakterien dann deutlich schneller mit dem Urin ausgeschieden werden können. Dabei entsteht ein Antihafteffekt, der es Bakterien erschwert, sich an das Epithel anzuheften. Besonders wirkungsvoll ist eine Kombination mit D-Mannose (s. o.): Das Duo kann sowohl akute Blasenentzündungen schneller abklingen lassen als auch erneuten Infektionen langfristig vorbeugen.

Das Immunsystem stärken mit Vitamin C

Regelmäßige Infektionen und Entzündungen in den Harnwegen können ein Hinweis auf ein geschwächtes Immunsystem sein. Umso wichtiger ist eine gute Grundversorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen, darunter vor allem Vitamin C und Zink.

Vitamin C stärkt die Abwehrkräfte und trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei. Darüber hinaus schützt Vitamin C durch seine antioxidativen Fähigkeiten die Zellen vor den schädlichen Auswirkungen von freien Radikalen. Weiterhin erhöht es die Eisenaufnahme und ist somit an einer normalen Blutbildung sowie Sauerstoffverteilung beteiligt. Vitamin C beeinflusst zahlreiche Körperprozesse, darunter auch den Energiestoffwechsel und die Kollagenbildung (hier: wichtig für die strukturelle Integrität der Schleimhäute und Gefäßwände im Urogenitaltrakt!), so dass eine gute Versorgung in allen Lebenslagen sehr wichtig ist.

Zusammenfassung und Fazit

Eine Kombination aus D-Mannose, Cranberry-Extrakt und Vitamin C kann effektiv vor bakteriellen Infektionen der Harnwege schützen, die Regeneration fördern und das Immunsystem stärken. Da keine Wechselwirkungen mit Medikamenten zu erwarten sind, ist die Einnahme auch während einer Behandlung mit Antibiotika empfehlenswert. Des Weiteren kann D-Mannose während der Schwangerschaft und Stillzeit sowie von Kindern eingenommen werden.

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