Vitamin C (Ascorbinsäure)

Das Vitamin für ein langes Leben.

Vitamin C hat eine so fundamentale Bedeutung für unsere Gesundheit, dass es kaum eine Krankheit gibt, die nicht durch Vitamin C gebessert werden kann. Von der Erkältung bis zum Krebs, vom Bluthochdruck bis Asthma – die heilsame Rolle von Vitamin C wird durch eine schier unüberschaubare Menge an wissenschaftlichen Berichten überaus eindrucksvoll belegt.

Vitamin C ist einer unserer wichtigsten Schutzstoffe in der Bekämpfung freier Radikaler und viraler oder bakterieller Eindringlinge. Zugleich verlängert Vitamin C die Wirksamkeit anderer wichtiger Antioxidantien, wie Vitamin E und Glutathion. Man kann die breit gefächerten biologischen Aktivitäten von Vitamin C in einem Satz zusammenfassen: Wer Vitamin C nimmt, lebt länger.

Einnahme und Dosierung von Vitamin C

Die optimale Tagesdosis für Erwachsene liegt nach unseren Erfahrungen und nach Ansicht zahlreicher unabhängiger Experten deutlich oberhalb der von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) ausgesprochenen Empfehlung von rund 100 mg. Viele namhafte Forscher sind sich heute darüber einig, dass wir täglich eher 1.000 mg für die Erhaltung der Gesundheit und sicherlich oft viel mehr für die Behandlung von Krankheiten benötigen. Immerhin weist auch die DGE (ebenso wie andere Organisationen) darauf hin, dass schwangere/stillende Frauen und Raucher einen erhöhten Bedarf an Vitamin C haben.

Am besten nimmt man das Vitamin, sei es als Ascorbinsäure oder als — das für viele angenehmere — Ascorbat, zusammen mit Bioflavonoiden ein, die die Vitamin-Aktivität verbessern. Dies ist natürlicherweise ja auch der Fall, wenn man z.B. Obst isst. Dann reichen täglich 500–1.000 mg Vitamin C plus 500–1.000 mg Bioflavonoide bei gesunden Erwachsenen normalerweise aus, denn die Bioflavonoide verhindern, dass das Vitamin C im Körper oxidiert wird.

Auch Verdauungsenzyme verbessern die Verwertung von Vitamin C. Daher ist es sinnvoll, das Vitamin entweder gemeinsam mit Verdauungsenzymen oder zusammen mit einer Mahlzeit einzunehmen.

Höhere Mengen sind erwiesenermaßen unschädlich. Auch die manchmal vorgebrachten Behauptungen, zuviel Vitamin C könne Nierensteine oder einen B-12-Mangel verursachen, haben sich als nicht stichhaltig erwiesen (HIV-Patienten, Heroin-Abhängige und auch Patienten, die sich einer Chemo-Therapie unterziehen, erhalten manchmal tägliche Mega-Dosen von 50.000–100.000 mg Vitamin C über einen längeren Zeitraum, und zwar ohne negative Nebenwirkungen, aber natürlich unter ärztlicher Aussicht). Die individuelle Aufnahmegrenze lässt sich leicht feststellen, weil der Stuhlgang weich wird, wenn die Zufuhr zu hoch ist.

Es ist sinnvoll, die tägliche Zufuhr zu teilen, sei es, indem man Tabletten mit verzögerter Abgabe nimmt, sei es, indem man morgens, mittags und abends je ein Drittel der Tagesration zuführt. Man sollte am Beginn nicht mehr als 1.000 mg täglich zuführen und die Menge langsam im Verlauf einer Woche auf den benötigten Wert steigern. Ebenso sollte man die Zufuhr nicht abrupt abbrechen. Hat man zeitweilig höhere Mengen als die tägliche Dosis genommen, so sollten diese langsam auf das gewohnte Maß zurückgeführt werden.