Ich dachte eigentlich, ich ernähre mich ziemlich gut. Dann kam mein Bluttest. Was ich in den folgenden fünf Monaten herausgefunden habe, hat mich selbst überrascht.
Ein persönlicher Erfahrungsbericht von Felix-Lukas Henrichs, 26 Jahre, Supplementa.
Eigentlich war ich ziemlich zufrieden mit meiner Ernährung.
Ich esse gerne, abwechslungsreich und reichlich. Fleisch gelegentlich, Fisch mindestens zweimal pro Woche. Und durch meine Arbeit bei Supplementa beschäftige ich mich ohnehin täglich mit Vitaminen, Mineralstoffen und einer guten Mikronährstoffversorgung.
Viele von Ihnen kennen mich vielleicht schon aus unseren Newslettern, Videos oder vom Telefon. Normalerweise beschäftige ich mich bei Supplementa vor allem damit, unser Unternehmen weiterzuentwickeln – sowohl digital als auch ganz praktisch.
Heute möchte ich Ihnen aber von einer sehr persönlichen Erfahrung erzählen.
Denn eines habe ich in diesem Jahr gelernt: Nur weil man glaubt, sich gut zu versorgen, muss das noch lange nicht in den Blutwerten ankommen.
Zweimal Fisch pro Woche. Das sollte doch reichen?
Im Frühjahr 2026 ließ ich aufgrund einiger gesundheitlicher Beschwerden meinen Stoffwechsel genauer untersuchen. Dazu gehörte auch ein Fettsäureprofil bei Biovis.
Mit einem schlechten Ergebnis hatte ich ehrlich gesagt nicht gerechnet.
Ich ernähre mich vielseitig, esse regelmäßig Fisch und nehme durchaus auch Nahrungsergänzungsmittel.
Zugegeben: Bei Omega-3 war ich bislang nicht besonders konsequent gewesen. Mal ein paar Kapseln, dann wieder wochenlang keine.
Aber so schlecht konnte meine Versorgung doch eigentlich nicht sein.
Anfang Mai kam der Laborbericht.
Mein Omega-3-Index: 3,3.
Der vom Labor angegebene Zielwert liegt bei über 8.
Das hat mich wirklich überrascht.
Offenbar hatte ich den Omega-3-Gehalt meiner Ernährung deutlich überschätzt.
Denn Fisch ist nicht gleich Fisch. Während beispielsweise Lachs, Hering und Makrele besonders reich an EPA und DHA sind, enthalten viele andere Fischarten deutlich geringere Mengen.
Jedenfalls stand für mich fest: Ich wollte wissen, ob und wie deutlich ich meinen Omega-3-Index verändern konnte.
Und diesmal wollte ich es richtig machen.
Mein Selbstversuch: Drei Kapseln. Fünf Monate.
Bei Supplementa hatten wir uns zu diesem Zeitpunkt bereits intensiv mit der Entwicklung unseres eigenen Omega-3-Produkts beschäftigt.
Wir wollten ein Fischöl mit hoher Reinheit, einer überzeugenden Fettsäurekonzentration und einer guten Bioverfügbarkeit.
Unsere Wahl fiel auf GOLDENOMEGA®, ein hochwertiges Fischöl in Triglyceridform.
Eine Kapsel unseres KleanLabs Omega-3 Extra enthält:
- 400 mg EPA
- 300 mg DHA
- 3,35 mg natürliches Vitamin E
Damit liefert eine einzige Kapsel bereits 700 mg der beiden wichtigen Omega-3-Fettsäuren.
Mein Plan war einfach: Ich nehme regelmäßig drei Kapseln täglich und lasse nach ungefähr fünf Monaten erneut meine Blutwerte bestimmen.
Das entsprach einer täglichen Zufuhr von insgesamt 2.100 mg EPA und DHA.
Diese Menge war meine persönliche Entscheidung für den Untersuchungszeitraum und ist keine allgemeine Dosierungsempfehlung.
An meiner Ernährung änderte ich ansonsten nichts. Fisch gab es weiterhin regelmäßig, und auch meine übrigen Ernährungsgewohnheiten blieben weitgehend gleich.
Nur bei den Omega-3-Kapseln war ich diesmal wirklich konsequent.
Fast jeden Tag drei Stück. Gelegentlich habe ich die Einnahme vergessen, manchmal war es auch eine Kapsel mehr.
Was mir besonders positiv auffiel: Ich hatte während der gesamten Zeit keinerlei fischiges Aufstoßen. Wer schon einmal Fischölkapseln eingenommen hat, weiß, dass das nicht selbstverständlich ist.
Und sonst?
Habe ich mich plötzlich anders gefühlt?
Die kurze Antwort lautet: eigentlich nicht.
Ich war vorher fit, fühlte mich während der fünf Monate gut und bin es auch heute noch.
Mehr Energie? Nicht wirklich.
Eine außergewöhnliche körperliche Veränderung? Ebenfalls nicht.
Aber eine interessante Beobachtung habe ich gemacht.
Ich bin in den vergangenen Monaten deutlich geduldiger geworden.
Das mag zunächst unspektakulär klingen. Wer mich näher kennt, weiß allerdings, dass Geduld nicht immer zu meinen ausgeprägtesten Stärken gehörte.
Ich kann durchaus temperamentvoll sein, besonders wenn Dinge nicht so funktionieren, wie ich mir das vorstelle.
Inzwischen fällt es mir leichter, gelassen zu bleiben und mich nicht über jede Kleinigkeit aufzuregen.
Meine Kolleginnen und Kollegen haben das durchaus bemerkt – und wissen es offenbar zu schätzen.
Ob das etwas mit meiner Omega-3-Versorgung zu tun hat?
Ich weiß es nicht. Vielleicht werde ich mit 26 auch einfach ein wenig erwachsener.
Jedenfalls möchte ich daraus keine Wirkung von Omega-3 ableiten. Es ist lediglich eine persönliche Beobachtung.
Viel spannender war für mich ohnehin die Frage, was mein zweiter Bluttest zeigen würde.
Fünf Monate später: Mit diesem Ergebnis hatte ich nicht gerechnet.
Am 6. Oktober 2026 ließ ich erneut meinen Fettsäurestatus bei Biovis untersuchen.
Dasselbe Labor, dasselbe Untersuchungsverfahren.
Natürlich hoffte ich auf eine Verbesserung. Schließlich hatte ich über Monate hinweg konsequent Omega-3 eingenommen.
Aber als der zweite Laborbericht vorlag, musste ich zweimal hinschauen.
Mein Omega-3-Index war von 3,3 auf 11,7 gestiegen.
Mehr als das Dreifache!
Und das war nicht die einzige Veränderung.
Meine Laborwerte im Vergleich
|
Laborwert |
Mai 2026 |
Oktober 2026 |
|
Omega-3-Index |
3,3 |
11,7 |
|
EPA |
0,61 % |
4,17 % |
|
DHA |
2,68 % |
7,57 % |
|
Omega-6/Omega-3-Verhältnis |
7,9 : 1 |
2,4 : 1 |
Besonders bemerkenswert fand ich den Anstieg von EPA: Der gemessene Anteil hatte sich nahezu versiebenfacht.
Auch DHA war erheblich angestiegen.
Und das Verhältnis zwischen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren hatte sich von 7,9 auf 2,4 verändert.
Ich war wirklich beeindruckt.
Vor allem, weil ich diese Veränderungen körperlich kaum wahrgenommen hatte.
Ohne die beiden Blutuntersuchungen hätte ich vermutlich nie erfahren, wie deutlich sich mein Fettsäureprofil verändert hatte.
Die vollständigen Originalbefunde von Biovis finden Sie übrigens am Ende dieses Beitrags. Ich möchte Ihnen die Ergebnisse nicht nur beschreiben, sondern auch zeigen.
Was sagen diese Werte überhaupt aus?
EPA und DHA gehören zu den langkettigen Omega-3-Fettsäuren und erfüllen wichtige Funktionen in unserem Körper.
Beide tragen bei einer täglichen Aufnahme von insgesamt 250 mg zur normalen Herzfunktion bei.
DHA trägt außerdem bei einer täglichen Aufnahme von 250 mg zur Erhaltung einer normalen Gehirnfunktion und Sehkraft bei.
Der Omega-3-Index beschreibt den Anteil von EPA und DHA im untersuchten Fettsäureprofil. Je nach Labor und Messverfahren können sich die Ergebnisse unterscheiden.
Biovis gibt für den bei mir bestimmten Lc Omega-3-Index einen Zielwert von über 8 an.
Mit meinen anfänglichen 3,3 lag ich deutlich darunter. Mit 11,7 nun darüber.
Ist ein Wert von 11,7 deshalb automatisch besser als beispielsweise 9 oder 10?
Nicht unbedingt. Ein höherer Wert bedeutet nicht zwangsläufig einen größeren gesundheitlichen Nutzen.
Auch mein persönlicher Selbstversuch ist selbstverständlich keine wissenschaftliche Studie.
Aber er hat mir etwas sehr deutlich vor Augen geführt: Unsere Ernährungsgewohnheiten allein verraten uns nicht unbedingt, wie unser tatsächlicher Fettsäurestatus aussieht.
Mein Fazit: Manchmal lohnt es sich, genauer hinzuschauen.
Wenn ich heute auf die vergangenen fünf Monate zurückblicke, nehme ich vor allem drei Erkenntnisse mit.
Erstens: Eine abwechslungsreiche Ernährung ist wichtig. Aber selbst regelmäßiger Fischkonsum garantiert keinen vernünftigen Omega-3-Index.
Zweitens: Konsequenz macht einen Unterschied. Zumindest bei meinen Laborwerten war die Veränderung während der regelmäßigen Einnahme erheblich.
Drittens: Nicht jede Veränderung im Körper muss unmittelbar spürbar sein.
Gerade der letzte Punkt hat mich nachdenklich gemacht.
Ich hatte mich vor dem Versuch gut einigermaßen gefühlt. Und danach ebenfalls, allenfalls etwas stabiler.
Trotzdem sah mein zweiter Laborbericht völlig anders aus.
Für mich persönlich war das eine wertvolle Erfahrung.
Und natürlich freut es mich besonders, dass ich diesen Versuch mit unserem eigenen KleanLabs Omega-3 Extra durchführen konnte.
Wir haben bei der Auswahl des Fischöls viel Wert auf Qualität, Reinheit und eine hohe Konzentration der beiden Fettsäuren EPA und DHA gelegt.
Dass ich nun eine so deutliche Veränderung meines eigenen Fettsäureprofils dokumentieren konnte, ist für mich eine schöne Bestätigung unserer sorgfältigen Produktauswahl – auch wenn ein einzelner Selbstversuch natürlich nichts über die Überlegenheit gegenüber anderen hochwertigen Produkten aussagt.
Und wie geht es jetzt weiter?
Eine Frage beschäftigt mich inzwischen besonders:
Wie viel Omega-3 brauche ich eigentlich, um meinen erreichten Wert langfristig zu halten?
Denn dauerhaft möglichst hohe Mengen einzunehmen, ist nicht unbedingt das Ziel.
Deshalb möchte ich meinen kleinen Selbstversuch fortsetzen.
Mein nächster Schritt ist der Wechsel auf unser veganes Omega-3 aus Algenöl von i like it clean.
Damit möchte ich ausprobieren, ob sich mein erreichter Omega-3-Index auch mit einer angepassten Erhaltungsmenge stabilisieren lässt.
Und natürlich werde ich wieder nachmessen.
Vielleicht kann ich Ihnen also in einigen Monaten von der Fortsetzung meines Experiments berichten.
Von 3,3 auf 11,7 in gerade einmal fünf Monaten.
Dieses Ergebnis hätte ich selbst nicht erwartet.
Umso mehr freue ich mich, dass ich meine Erfahrungen und die beiden Original-Laborberichte mit Ihnen teilen kann.
Herzliche Grüße
Felix-Lukas Henrichs
Die Befunde zum Nachlesen
Erster Befund: Omega-3-Index vom 29.04.2026
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Zweiter Befund: Omega-3-Index vom 09.10.2026
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