B1, B2, B3, B5, B6, Biotin, Folat und B12: Unter dem Begriff „B-Vitamine“ verbirgt sich eine ganze Familie verschiedener Nährstoffe.
Sie unterscheiden sich in ihrer Struktur und ihren Aufgaben – arbeiten im Stoffwechsel jedoch häufig eng zusammen.
Bekannt sind B-Vitamine vor allem im Zusammenhang mit dem Energiestoffwechsel. Doch ihre Funktionen reichen deutlich weiter. Vitamin B6 und B12 tragen beispielsweise zu einer normalen Funktion des Nervensystems und des Immunsystems bei. Folat, B6 und B12 tragen außerdem zu einem normalen Homocystein-Stoffwechsel bei.
Und damit kommen wir zu einem besonders interessanten Thema: der Methylierung.
Was bedeutet Methylierung?
Das Wort klingt komplizierter, als das Grundprinzip tatsächlich ist.
Bei einer Methylierung wird eine kleine chemische Einheit – eine sogenannte Methylgruppe – von einem Molekül auf ein anderes übertragen. Solche Reaktionen finden permanent in unserem Körper statt und sind Bestandteil zahlreicher Stoffwechselprozesse.
Eine zentrale Rolle spielt dabei der sogenannte Methionin-Zyklus.
Hier arbeiten unter anderem Folat und Vitamin B12 eng zusammen. Aus Methionin kann dabei S-Adenosylmethionin – kurz SAM – entstehen. SAM gehört zu den wichtigsten Überträgern von Methylgruppen in unserem Stoffwechsel.
Oder vereinfacht gesagt:
Damit Methylierungsprozesse normal ablaufen können, braucht unser Körper unter anderem die passenden B-Vitamine.
Folat und B12: ein eingespieltes Team
Besonders gut lässt sich das Zusammenspiel am Folatstoffwechsel erkennen.
Eine physiologisch relevante Folatform ist 5-Methyltetrahydrofolat, kurz 5-MTHF.
Diese Form ist an der Übertragung einer Methylgruppe beteiligt, durch die Homocystein wieder zu Methionin umgewandelt werden kann.
An genau dieser Stelle kommt auch Vitamin B12 ins Spiel.
Folat und Vitamin B12 sind also nicht einfach zwei isolierte Bestandteile eines Vitamin-B-Komplexes. Ihre Funktionen greifen im Stoffwechsel ineinander.
Und genau deshalb ist bei einem hochwertigen B-Komplex aus unserer Sicht nicht nur die Menge der einzelnen Vitamine interessant.
Mindestens genauso spannend ist die Frage: In welcher Form liegen sie vor?
Und was haben unsere Gene damit zu tun?
Ein weiterer interessanter Aspekt ist unsere genetische Individualität.
Denn Stoffwechselwege laufen nicht bei jedem Menschen exakt gleich ab.
Ein bekanntes Beispiel ist das Enzym MTHFR. Es ist an der Umwandlung von Folat in Richtung 5-Methyltetrahydrofolat beteiligt – genau jener Folatform, die im Methionin- und Methylierungsstoffwechsel eine wichtige Rolle spielt.
Bestimmte Varianten des MTHFR-Gens sind in der Bevölkerung weit verbreitet. Je nach genetischer Variante kann die Aktivität dieses Enzyms reduziert sein.
Das bedeutet nicht automatisch, dass jemand ein gesundheitliches Problem hat oder grundsätzlich ein „schlechter Methylierer“ ist.
Es zeigt aber sehr schön, warum unser Stoffwechsel individuell ist.
Und es erklärt, warum wir bei Folat ganz bewusst auf die verwendete Form achten.
Warum wir direkt 5-MTHF einsetzen
Klassische Folsäure muss im Körper zunächst über mehrere enzymatische Schritte verarbeitet werden, bevor sie in die verschiedenen Folatformen des Stoffwechsels überführt werden kann.
Unser B-Komplex enthält deshalb (6S)-5-Methyltetrahydrofolat.
Damit stellen wir Folat bereits in einer Form bereit, die unmittelbar im physiologischen Folatstoffwechsel vorkommt.
Gerade vor dem Hintergrund individueller Unterschiede im Folatstoffwechsel ist das für uns ein wichtiger Bestandteil einer durchdachten Rezeptur.
Dabei geht es nicht darum, klassische Vitaminformen grundsätzlich als „schlecht“ oder ungeeignet zu bezeichnen.
Unser Ansatz ist vielmehr:
Wir möchten gezielt Formen auswählen, die möglichst nah an denjenigen liegen, mit denen unser Stoffwechsel tatsächlich arbeitet.
Warum wir auf ausgewählte aktive Formen setzen
Vitamine können in Nahrungsergänzungsmitteln in unterschiedlichen chemischen Formen enthalten sein.Bei unserem B-Komplex haben wir uns deshalb nicht nur gefragt:
Welche B-Vitamine möchten wir kombinieren?
Sondern auch:
Welche Form möchten wir jeweils einsetzen?
Unser B-Komplex enthält unter anderem:
Vitamin B6 als Pyridoxal-5-Phosphat (P-5-P)
P-5-P ist die Coenzymform von Vitamin B6 und an zahlreichen enzymatischen Reaktionen im Stoffwechsel beteiligt.
Vitamin B2 als Riboflavin-5-Phosphat
Eine phosphorylierte Form von Riboflavin, die eng mit den biologisch aktiven Coenzymformen von Vitamin B2 verbunden ist.
Folat als (6S)-5-Methyltetrahydrofolat
5-MTHF ist eine reduzierte Folatform und spielt unmittelbar im Folat- und Methioninstoffwechsel eine Rolle.
Vitamin B12 als Methyl- und Adenosylcobalamin
Vitamin B12 wird im menschlichen Stoffwechsel in unterschiedlichen Coenzymformen genutzt.
Methylcobalamin ist unter anderem am Methionin-Stoffwechsel beteiligt, während Adenosylcobalamin in einem weiteren B12-abhängigen Stoffwechselweg innerhalb der Zellen eine wichtige Funktion übernimmt.
Nicht nur die Menge zählt
Gerade bei Nahrungsergänzungsmitteln wird häufig zuerst auf Zahlen geschaut:
Wie viele Milligramm?
Wie viele Mikrogramm?
Wie hoch ist die Dosierung?
Doch eine gute Rezeptur besteht aus unserer Sicht aus mehr als möglichst hohen Mengen.Denn auch die Verbindung, in der ein Nährstoff vorliegt, ist Teil der Formulierung.Deshalb achten wir bei unserem B-Komplex bewusst auf ausgewählte aktive beziehungsweise biologisch relevante Vitaminformen.
Nicht, weil andere Formen grundsätzlich „schlecht“ wären.
Sondern weil wir eine Rezeptur entwickeln wollten, bei der auch die biochemischen Details stimmen.
Besonders ab 35: nicht einfach mehr, sondern bewusster
Mit Mitte 30 verändert sich nicht plötzlich über Nacht der Bedarf an B-Vitaminen.Aber für viele Frauen beginnt eine Lebensphase, in der Gesundheit, Ernährung und Regeneration bewusster wahrgenommen werden.Beruf, Familie, Training, Schlaf, Stress und Erholung müssen oft gleichzeitig ihren Platz finden.
Und gleichzeitig wächst häufig das Interesse daran, nicht einfach irgendein Supplement einzunehmen, sondern zu verstehen:
Was ist darin enthalten? Und warum wurde genau diese Form gewählt?
Genau deshalb gefällt uns der Gedanke hinter einem modernen B-Komplex.
Nicht möglichst spektakulär.
Nicht möglichst viel.
Sondern sinnvoll kombiniert und bewusst formuliert.
B-Vitamine begleiten eine Vielzahl alltäglicher Stoffwechselprozesse. Mit Folat und Vitamin B12 gehören dazu auch Prozesse rund um den normalen Homocystein-Stoffwechsel und die Methylierung. Und gerade am Beispiel von Folat zeigt sich, dass auch genetische Unterschiede beeinflussen können, wie bestimmte Stoffwechselschritte ablaufen. Für uns liegt Qualität deshalb manchmal genau dort, wo man sie auf den ersten Blick nicht sieht:
in der ausgewählten Vitaminform.
Unser i like it clean B-Komplex kombiniert die Familie der B-Vitamine deshalb unter anderem mit P-5-P, Riboflavin-5-Phosphat, (6S)-5-Methyltetrahydrofolat sowie Methyl- und Adenosylcobalamin.
Denn bei einem B-Komplex zählt für uns nicht nur, was enthalten ist – sondern auch, in welcher Form.
So entsteht ein B-Komplex für alle, die ihren Körper nicht einfach mit mehr, sondern mit gezielt ausgewählten B-Vitaminformen unterstützen möchten – für Energie, Nerven und einen gut versorgten Stoffwechsel im Alltag.

















































































































