Herpes: Wie Sie den Ausbruch zuverlässig verhindern
Fast 90% aller Menschen erleiden fru¨her oder spa¨ter in ihrem Leben eine unangenehme, manchmal auch bedrohliche Viruserkrankung: Herpes. Im Volksmund ist die Krankheit als Wasserbla¨schen, Lippenbla¨schen, Gletscherbrand, Sonnenbla¨schen und unter vielen anderen Namen bekannt. Am ha¨ufigsten wird Herpes an der Lippe sichtbar. Der Lippenherpes (Herpes labialis) ku¨ndigt sich an, indem die betroffene Hautstelle spannt, gereizt ist und juckt. Danach entstehen die fu¨r Herpes an der Lippe typischen sichtbaren Herpesbla¨schen: Dies sind entzu¨ndete, oft schmerzhafte Bla¨schen mit eitrigen, verkrusteten Bela¨gen im Lippenbereich. Bestimmte Na¨hrstoffe haben sich darin bewa¨hrt, die Herpes-Viren in Schach zu halten. Durch eine Kombination dieser Substanzen kann eine Ausbreitung der Herpes-Viren verhindert werden.
Was ist eigentlich Herpes?
Herpes ist eine Infektionserkrankung, die durch Viren ausgelo¨st wird. Eine besondere „Familie“ von unterschiedlichen, aber nahe verwandten Viren sind die „Herpes“-Viren. Einige von ihnen haben sich auf den Befall von Nervenknoten spezialisiert. Sie befallen Nervenknoten, die nahe bei der Wirbelsa¨ule liegen. In der meisten Zeit, der Ruhephase, liegen die Viren unerkannt in den Nervenknoten. In der Vermehrungsphase wandern sie entlang des zugeho¨rigen Nerven bis zur Haut und verursachen dort kleine, flu¨ssigkeitsgefu¨llte, eng bei einanderstehende Bla¨schen. Lippenherpes wird meist vom Herpes-simplex-Virus Typ I verursacht, Geschlechtsherpes durch Typ II. Die Windpockenerkrankung und die Gu¨rtelrose werden u¨brigens ebenfalls von einem Mitglied der „Herpes“-Virusfamilie verursacht. Die meisten Menschen aber leiden unter einem immer wieder auftretenden Herpes-Virusbefall der Lippen. Die Infektion mit Herpes-simplex-Viren, die unter anderem zu Lippenherpes fu¨hren kann, za¨hlt zu den häufigsten Infektionskrankheiten der Haut: etwa 85 Prozent der Weltbevo¨lkerung sind mit Herpes simplex Typ 1 (HSV-1) infiziert. Dieses fu¨r die meisten Fa¨lle von Herpes labialis verantwortliche Herpesvirus ist schon im Kindesalter durch engen ko¨rperlichen Kontakt u¨bertragbar (z.B. zwischen Mutter und Kind, zwischen Geschwistern oder Spielkameraden).- starke Reizungen der Haut
- Verbrennungen
- Intensive Sonnen-/UV-Bestrahlung
- Kleinere Verletzungen
- eine zahna¨rztliche Behandlung
- Stress
- Regelbeschwerden
- Fieber
Wie kann man sich gegen Herpes schützen?
Herpes ist nicht heilbar, die Viren verbleiben ein Leben lang im Ko¨rper. Zwischen den Ausbru¨chen befindet sich das Virus in einem Ruhezustand. Eine Behandlung sollte also einen Ausbruch verhindern oder zumindest so kurz wie mo¨glich halten. Das Immunsystem ist Dreh- und Angelpunkt bei Herpes. Sta¨rken Sie Ihr Immunsystem zur Vorbeugung gegen Herpesausbru¨che! Denn ein geschwa¨chter Abwehrstatus fu¨hrt dazu, dass die Viren virulent werden. Eine ausreichende Versorgung mit bestimmten Na¨hrstoffen kann das Auftreten der Herpessymptome verringern bzw. verhindern. Hierbei hilft die Kombination spezieller Na¨hrstoffe, die alle stimulierend auf das Immunsystem wirken. Einer dieser Wirkstoffe ist die Rote Meereslage. Diese Alge besitzt starke antivirale Eigenschaften und hemmt den Herpes-simplex-Virus 1 an der Vermehrung. Eine weitere immunstimulierende Substanz ist das Beta-Glucan. Beta-Glucan aktiviert die wichtigsten Immunzellen unseres Ko¨rpers: die Makrophagen. Die Makrophagen zirkulieren in unserem ganzen Ko¨rper und beka¨mpfen Viren, Bakterien, Pilze, Krebszellen und andere potentielle Scha¨dlinge. Die Sta¨rke unseres Abwehrsystems steht in direkten Zusammenhang mit der Leistungsfa¨higkeit der Makrophagen. Auch ein Extrakt aus Olivenbla¨ttern beka¨mpft Infektionen, die durch Mikroorganismen ausgelo¨st werden. Ihre Sta¨rke liegt im Schutz vor scha¨dlichen Viren und Bakterien. Daher sind sie hilfreich bei einer Vielzahl akuter wie chronischer Infekte wie z.B. Influenza, Hepatitis B, Gu¨rtelrose, Epstein-Barr und eben auch Herpes. Die Aminosa¨ure L-Lysin spielt eine wichtige Rolle bei der Aufrechterhaltung des Immunsystems. Seine ausgepra¨gt antivirale Wirkung kann bei der Behandlung von einer Herpesinfektion gute Dienste leisten. Gerade im Anfangsstadium (z.B. Spannungsgefu¨hl in den Lippen) zeigt es starke Wirkung. Es ist bekannt, dass Vitamin C und Zink fu¨r unser Immunsystem eine entscheidende Rolle spielen. Beide wirken antiviral und sta¨rken das Abwehrsystem. Auch Vitamin B6 ist mit am Aufbau der Abwehrko¨rper des Immunsystems beteiligt. Fehlt das Vitamin, sind die Antiko¨rper nicht voll funktionsfa¨hig. Außerdem schrumpft bei Vitamin-B6-Mangel die Thymusdru¨se, die Schaltzentrale fu¨r das Immunsystem.Fazit
Um unbeschwerte und erholsame Urlaubstage genießen zu ko¨nnen ist eine vorbeugende Kur mit immunsta¨rkenden Substanzen wa¨rmstens zu empfehlen. Die mo¨glichen Dosierungen der hier angesprochenen Substanzen sind sehr breit und individuell je nach Verfassung festzulegen. Eine gute Basis gegen virale Infekte (Herpesausbuch) bildet die Zufuhr von 1500 mg L-Lysin ta¨glich in Verbindung mit Vitamin C (mind. 200 mg), Zink (mind 25 mg) und Olivenblatt-Extrakt (mind. 100 mg). Zur Immunsta¨rkung kann Beta-Glucan in Dosierungen von 25 bis 100 mg ta¨glich eingesetzt werden.
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