Gezielte Zellverjüngung für Gehirn- und Nervenfunktion mit Acetyl-L-Carnitin und alpha-Liponsäure
Wir werden immer älter. In Deutschland liegt die durchschnittliche Lebenserwartung für Frauen inzwischen bei über 80, für Männer bei über 74 Jahren. Das ist schön, solange wir im Alter noch fit und gesund sind und unser Leben genießen können. Wie aber können wir geistig und körperlich fit bleiben, nicht nur bis in unsere 60er Jahre sondern auch noch darüber hinaus?
Warum verlieren wir überhaupt mit zunehmendem Alter unseren jugendlichen Elan und werden anfälliger für Krankheiten? Je mehr wir über die Mechanismen, die uns altern lassen, erfahren, desto näher kommen wir potenziellen Lösungen, die uns ein agiles, gutes Leben bis ins hohe Alter hinein erlauben.
Einer, der sich seit einem halben Jahrhundert mit dem Thema Zellschädigung, den Mechanismen des Alterns und den Möglichkeiten, Alterungsprozesse zu verzögern, beschäftigt hat, ist der renommierte Zellbiologe Prof. Dr. Bruce Nathan Ames. Anfang 2002 überraschten Prof. Dr. Ames und sein Team die wissenschaftliche Welt mit einer neuen Entdeckung: Versuche mit Ratten hatten gezeigt, dass die Kombination der beiden natürlichen Nährstoffe Acetyl-L-Carnitin (ALCAR) und alpha-Liponsäure den Alterungsprozess aufhalten konnte. Innerhalb standardisierter Versuchsreihen zur Bioverfügbarkeit unterschiedlichster Substanzen hatten Zellbiologen an der berühmten CalTech University of California unter anderem die Wirkstoffe Acetyl-L-Carnitin und alpha-Liponsäure an Ratten verfüttert.Acetyl-L-Carnitin ...
Acetyl-L-Carnitin (ALCAR) spielt aufgrund seiner Fähigkeit zur Regeneration der Nervenzellen eine besonders wichtige Rolle. Dazu ist es in der Lage, den zellulären Energiestoffwechsel zu erhöhen. Am stärksten ist Acetyl-L-Carnitin in den Gehirnzellen vertreten, wo es die funktionellen Leistungen des Gehirns steigert, die Reizübertragung durch Nervenbotenstoffe verbessert und die Zellenergie und Wachheit erhöht. Acetyl-L-Carnitin ist auch am Transport der Fettsäuren in die Mitochondrien und der dortigen Energiegewinnung beteiligt. Acetyl-L-Carnitin steuert damit akuten Energiedefiziten entgegen, z.B. in den Zellen des Gehirns, des Herzmuskels, den peripheren Nerven und anderen Organen, die mit steigendem Alter ímmer regelmäßiger auftreten können. Durch den erhöhten Energiestoffwechsel in den Gehirnzellen werden altersbedingte neurodegenerative Prozesse vermindert.... und alpha-Liponsäure
Alpha-Liponsäure spielt eine herausragende Rolle bei der Energiegewinnung in den Mitochondrien und als starkes Antioxidans in jeder Körperzelle. Zum einen vermag sie Nahrungszucker in Energie umzuformen. Zum anderen ist die alpha-Liponsäure ein körpereigener Stoff, der durch die Mitochondrien in ein wirkungsvolles Antioxidans transformiert wird, sofern genügend davon im Körper vorhanden ist.Fazit
Laut Prof. Dr. Ames zeigt nur die Kombination beider Stoffe ihre verjüngende Wirkung auf die Zellen, besonders im Gehirn. Während das Acetyl-L-Carnitin die Proteine schützt und optimal funktionieren lässt, macht die alpha-Liponsäure den freien Radikalen den Garaus. „Jeder Stoff löst ein anderes Problem — und zusammen wirken die beiden besser als für sich allein.” Überträgt man den Erfolg der „verjüngten” Ratten auf Menschen, entspräche das einem 75- bis 80-Jährigen, der wieder so fit wie ein Mensch in seinen mittleren Jahren wäre. Dem Alterungsprozess Einhalt zu gebieten, bleibt mit diesen beiden Substanzen kein Wunschtraum mehr.
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Mariendistel-Extrakt: Regeneration für die Leber
Den Satz: „Was ist Dir denn über die Leber gelaufen?” kennt fast jeder. Und tatsächlich kann eine schlechte Stimmung durch eine gestörte Leberfunktion hervorgerufen werden. Aber welche Vielzahl an höchst wichtigen Aufgaben täglich von der Leber erfüllt werden — beispielsweise die Entgiftung des Blutes, die Produktion von Eiweißstoffen und die Kontrolle des Stoffwechsels — ist möglicherweise nicht jedem bewusst.
Natürliche Immunregulation mit Polyphenolen Die körpereigene Abwehr stärken, ohne das Immunsystem anzuregen
Farbintensive Pflanzen wie z.B. der Granatapfel und die Heidelbeere besitzen einen besonders hohen Polyphenol-Gehalt. Polyphenole sind sekundäre Pflanzenstoffe, die in Pflanzen als bioaktive Substanzen wie Farbstoffe (Flavonoide, Anthocyane), Geschmacksstoffe und Gerbsäuren (Tannine) vorkommen.
Neben ihrer antioxidativen Wirkung besitzen die Polyphenole eine weitere herausragende Funktion: Sie veranlassen unseren Zellkern, die DNA, bestimmte Programme zu aktivieren, die unter anderem die Entgiftungsleistung verstärken und unsere eigenen antioxidativen Stoffwechselprozesse fördern. Hierdurch werden die Zellen und ihre inneren Strukturen vor aggressiven Molekülen geschützt. Polyphenole werden daher auch als Signalstoffe bezeichnet.
Was genau sind Signalstoffe?
Die Epigenetik, eine relativ junger Bereich der Genforschung, räumt mit alten Vorstellungen auf. Gene sind nicht starr, sondern ein Leben lang formbar. Damit ist nicht notwendigerweise gemeint, dass sich unsere Gene aufgrund von Genmutationen grundlegend ändern können; vielmehr können einzelne Gene zwar unverändert in unserer DNA vorhanden sein, doch jedes Gen kann durch biologische „Schalter” aktiviert oder deaktiviert werden, je nachdem ob die im Gen gespeicherte Information momentan abgerufen werden soll. Das An- und Abschalten der Genaktivität durch von außen kommende Signale wird in der Fachsprache als Genregulation bezeichnet. Wir selber können unsere Gene durch unseren Lebensstil, etwa die Ernährung, aktivieren oder deaktivieren. Nährstoffe haben für unsere Gene Signalwirkung. Der epigenetische Einsatz von Nährstoffen wie pflanzlichen Signalstoffen (Polyphenolen) aber auch Vitaminen und Mineralstoffen hat das Ziel, eine genetische Stabilisierung zu bewirken, also unsere Genaktivität zu normalisieren.Polyphenole unterstützen das Immunsystem, ohne es direkt anzuregen
Es gibt viele verschiedene Arten von Polyphenolen, und jede wirkt unterschiedlich stark auf verschiedene Bereiche des Körpers. Die gesundheitsfördernden Eigenschaften der Polyphenole werden verstärkt, wenn ausreichend unterschiedliche Polyphenolarten aufgenommen werden, die sich in ihrer Wirkweise synergistisch ergänzen. Dabei bewirken Polyphenole nicht immer eine gestärkte Aktivierung des Immunsystems, sondern eine Immunmodulation (Steuerung des Immunsystems), in deren Verlauf eine natürliche Immunreaktion unterstützt wird. Mischungen mit Polyphenolen aus z.B. Granatapfel, Grünem Tee, Heidelbeeren (Blaubeeren) und Trauben stellen damit auch eine Empfehlung für Menschen dar, die von einer Autoimmunerkrankung betroffen sind und daher keine Überreaktion des Immunsystems provozieren wollen. Nachweislich stärken Polyphenole bereits nach kurzer Einnahmedauer den Gesamt-Antioxidantien-Status und fördern die körpereigenen antioxidativen Schutzsysteme gegenüber entzündlichen, viralen und bakteriellen Einflüssen.
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