FIT FÜR DEN FRÜHLING – Erbsen als hochwertige, vegane Proteinquelle –
Den alten Slogan „Fleisch ist ein Stück Lebenskraft” kennt noch fast jeder! Die Lebenskraft spenden uns die Proteine, die in dem Fleisch enthalten sind. Die Behauptung, dass Fleisch für die Versorgung mit Aminosäuren unentbehrlich sei, ist heute längst überholt. Die lebenswichtigen Aminosäuren finden sich nämlich nicht nur in Fleisch, Eiern, Milchprodukten oder Fisch. — Auch pflanzliche Nahrungsmittel enthalten die wertvollen Proteine! Während Obst, Sprossen und Gemüse eher proteinarm sind, zählen Hülsenfrüchte, Getreide, Nüsse und Saaten zu den besten veganen Proteinquellen. Unser derzeitiger Favorit ist Protein-Isolat aus Erbsen.
Hier hat ein Fortschritt stattgefunden: Die Versorgung mit Aminosäuren, gerade auch für Vegetarier und Veganer, ist heutzutage in höchster Qualität auf rein pflanzlicher Basis leistbar. Auch in Form von pflanzlichem Proteinpulver, wenn man sich als Vegetarier und Veganer über die Ernährung nicht täglich ausreichend versorgen kann. Denn: Proteine sind unverzichtbar für unser Leben. Sämtliche Körperfunktionen hängen entscheidend von den Proteinen ab. Täglich müssen wir unserem Körper über die Nahrung Proteine zuführen, damit er seine Aufgaben optimal erfüllen kann. Denn unser Körper kann Proteine nicht selber aus anderen Nährstoffen aufbauen. Die Aminosäuren sind Bausteine von Proteinen. Nach Wasser ist Protein (bzw. dessen Einzelbausteine, die Aminosäuren) der am zweitmeisten enthaltene Stoff im Körper des Menschen. Durch Stress, unausgewogene Ernährung sowie chronische Erkrankungen kann es zu einem Mangel an Aminosäuren kommen, was zuerst ein schwaches Immunsystem und Müdigkeit hervorruft, dann jedoch zu erheblichen körperlichen Funktionsstörungen führt. Daher ist die optimale Versorgung mit Proteinen für die menschliche Gesundheit entscheidend. Tatsächlich bestehen viele Teile unseres Körpers — Haare, Muskeln, Fingernägel usw. — weitgehend aus Protein. Wie man bereits an den Unterschieden erkennen kann, die beispielsweise zwischen unseren Muskeln und unseren Fingernägeln bestehen, sind nicht alle Proteine gleich. Denn einzelne Aminosäure verbinden sich jeweils mit anderen Aminosäuren zu Ketten. Je nach Anordnung der einzelnen Aminosäuren entstehen unterschiedliche Proteine. Die Kombination der Aminosäuren entscheidet über die Funktionsweise und den Aufgabenschwerpunkt eines Proteins. Unsere Erbanlagen, die DNA-Stränge, enthalten die Bauanleitung für die Proteine, die der Körper aus Aminosäuren selbst zusammen setzt. Diese Aminosäureketten müssen eine dreidimensionale Struktur erreichen, um ihre Aufgaben — z.B. die Stoffwechselregulierung oder gewisse Aufgaben bei der Infektabwehr — erfüllen zu können. Hierzu verfügen Proteine über eine einzigartige Falttechnik, durch die jedes Protein am Ende eine ganz bestimmte Faltstruktur enthält, die zu seiner speziellen Funktion beiträgt.Essentielle und nicht-essentielle Aminosäuren
Es gibt 20 verschiedene proteinogene Aminosäuren, die für den menschlichen Körper relevant sind. Man unterscheidet essentielle Aminosäuren, die der Körper nicht selbst herstellen kann und über die Nahrung aufnehmen muss, und nicht-essentielle Aminosäuren, die im Stoffwechsel gebildet werden:- Zu den essentiellen Aminosäuren gehören Valin, Leucin, Isoleucin, Threonin, Methionin, Phenylalanin, Tryptophan und Lysin.
- Bei Säuglingen sind darüber hinaus Histidin und Arginin essentiell.
- Zu den nicht-essentiellen Aminosäuren gehören u.a. Alanin, Asparagin, Asparaginsäure (Aspartat), Glutamin, Glutaminsäure (Glutamat), Glycin, Prolin, Serin und Tyrosin.
Wesentliche Funktionen der Aminosäuren
Der Mindestbedarf an Proteinen für gesunde Erwachsene
Basierend auf der Amerikanischen Referenzaufnahme liegt die empfohlene Proteinaufnahme für Erwachsene bei 0,8 g pro kg Körpergewicht. Dieser Wert wird als die minimale Proteinzufuhr betrachtet, die ein gesunder Erwachsener täglich einnehmen muss, um einen Muskelabbau bei bzw. trotz ausreichender Gesamtkalorienzufuhr zu vermeiden. Jüngsten Studien zufolge ist diese Referenzaufnahme von Protein für gesunde junge Männer [1], ältere Männer [2] oder Frauen [3,4] jedoch nicht ausreichend. Stattdessen deuten diese und andere Studien darauf hin, dass eine Mindestzufuhr von 1,2 g pro kg Körpergewicht erforderlich sei, um eine große Bandbreite essentieller Körperprozesse, von Immunfunktion bis hin zu Muskelproteinsynthese, zu gewährleisten [5]. Selbst eine wiederholte Analyse der Daten, die zur Erstellung der Referenzaufnahme (0,8 g/kg) verwendet wurden, legt nahe, dass die tägliche Protein-Mindestaufnahme eher 1,0 g pro kg Körpergewicht betragen sollte. Auch die Vorstellung, dass der empfohlene Referenzwert wenigstens für gesunde, überwiegend sitzende Erwachsene ausreichend sei, wird durch mehrwöchige Messreihen im Rahmen von randomisierten, kontrollierten Studien mittlerweile in Frage gestellt.Optimale Proteinversorgung in allen Lebenslagen — Die empfohlene Mindestzufuhr ist oft zu niedrig!
Die bloße Deckung des absoluten Mindestbedarfs von täglich 1,0 bis 1,2 g pro kg Körpergewicht ist — wie der Name schon sagt — gerade ausreichend, um bei den meisten gesunden Erwachsenen chronische Mangelerscheinungen zu vermeiden oder diese zumindest im Zaum zu halten. Der tatsächliche Tagesbedarf kann jedoch deutlich höher ausfallen, z.B. aufgrund von körperlicher oder psychischer Anstrengung, in Wachstumsphasen, in der Schwangerschaft oder infolge von Krankheiten. Allein daraus ist ersichtlich, dass die empfohlenen Mindestmengen häufig nicht ausreichen, um in jeder Lebensphase und über den gesamten Tag hinweg eine optimale Proteinversorgung zu gewährleisten. Eine aktuelle Auswertung von über 30 Studien [6] zeigt unmissverständlich, dass die die optimale Proteinzufuhr im Einzelfall etwa 3-mal höher ausfallen kann als der allgemein angenommene Mindestbedarf. Wer viel Sport treibt oder hart arbeitet, sollte demzufolge täglich 1,4 bis 2,2 g Protein pro kg Körpergewicht zu sich nehmen. Wer Muskelmasse aufbauen oder Fettgewebe abbauen möchte, kann bzw. sollte in diesen Phasen sogar bis zu 3,3 g/kg pro Tag verzehren.Kann eine übermäßige Proteinzufuhr schädlich sein?
Grundsätzlich gilt für Proteine das selbe wie für alle anderen Substanzen: Die Dosis macht das Gift. Allerdings ist das Risiko, dem Körper durch eine proteinreiche Ernährung zu schaden, in der Praxis vergleichsweise gering, zumindest solange die Leber und die Nieren normal funktionieren. Dies hat zwei Gründe: Erstens werden Kohlenhydrate und Fette hauptsächlich zum Zwecke der Energiegewinnung genutzt oder gespeichert. Deshalb führt eine übermäßige Zufuhr von Kohlenhydraten und Fetten in aller Regel zu einem unerwünschten Zuwachs an Fettgewebe und erhöht (je nach Art der Kohlenhydrate und Fette) das Risiko für Diabetes und Arteriosklerose. Proteine hingegen erfüllen eine Doppelfunktion. Der Körper kann sie je nach Bedarf entweder als „Baumaterial” für Körperzellen und Stoffwechsel-Moleküle verwerten oder sie als Energiequelle nutzen. Dem entsprechend gibt es fast immer eine sinnvolle Verwendungsmöglichkeit für „überschüssige” Proteine. Zweitens setzt bei proteinreichen Mahlzeiten in aller Regel schnell ein starkes, nachhaltiges Sättigungsgefühl ein. Dadurch sinkt automatisch auch der Drang, weiteren Proteine oder stark gezuckerte Lebensmittel maßlos in sich hinein zu stopfen.Protein-Isolat aus Erbsen: gut verträgliche vegane Eiweißquelle mit hochwertiger Proteinstruktur
Eine sehr gute Quelle für die erwünschten und benötigten Aminosäuren ist Erbsenprotein. Die Isolation eines hochwertigen Erbsenproteins erfolgt auf Basis von Wasser und garantiert so den Erhalt der natürlichen Proteinstruktur. Während dieses Prozesses werden die in Hülsenfrüchten unerwünschten, die Verdauung beeinträchtigenden Lektine und Phytinsäuren entfernt.
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Protein-Shakes als leckere Zwischenmahlzeit: So geht's!
Protein-Shakes genießen nicht unbedingt den besten Ruf. Tatsächlich denken immer noch erstaunlich viele Menschen bei Protein-Drinks und -Pulver zunächst einmal an „Nährschleim aus der Dose” mit künstlichen Aromen und an aufgequollene Bodybuilder mit Verdauungsproblemen. Solche Vorurteile sind (zum Glück) völliger Unsinn bzw. treffen allenfalls auf minderwertige Produkte zu! Unser „Chefkoch” und Nährstoff-Experte Sebastian Krück zeigt Ihnen im folgenden Video, dass es auch anders geht: Sein Rezeptvorschlag ist frisch und leicht aber dennoch sättigend, lässt sich schnell und einfach in die Tat umsetzen, und er macht Lust auf eigene Experimente mit vielseitigen Variationen. Mit Hilfe der Tipps und Erklärungen aus dem Video können Sie jedes hochwertige Proteinpulver mit minimalem Zeitaufwand in einen leckeren und bekömmlichen Power-Snack verwandeln. Sie sehen also: Erbsenprotein ist nicht nur etwas für Bodybuilder, die eine gut verträgliche Alternative zu Proteinpulver auf Molke- oder Casein-Basis suchen, und erst Recht kein fades Fleischersatz-Pulver für vegane Moralapostel. Richtig zubereitet kann solch ein Protein-Shake eine überaus nahrhafte Gaumenfreude sein, der auch Fleischliebhaber schwer widerstehen können. Probieren Sie es aus!Quellen:
- Humayun MA et al., 2007. Reevaluation of the protein requirement in young men with the indicator amino acid oxidation technique. Am J Clin Nutr [PubMed:17921376].
- Tang M et al., 2014. Assessment of protein requirement in octogenarian women with use of the indicator amino acid oxidation technique. Am J Clin Nutr [PubMed:24429540].
- Young VR, Marchini JS, 1990. Mechanisms and nutritional significance of metabolic responses to altered intakes of protein and amino acids, with reference to nutritional adaptation in humans. Am J Clin Nutr [PubMed:2407099].
- Elango R et al., 2010. Evidence that protein requirements have been significantly underestimated. Curr Opin Clin Nutr Metab Care [PubMed:19841581].
- Bray GA et al., 2012. Effect of dietary protein content on weight gain, energy expenditure, and body composition during overeating: a randomized controlled trial. JAMA [PubMed:22215165].
- How much protein do you need per day? – Artikel von Alex Leaf, abgerufen im April 2018 von https://examine.com/nutrition/how-much-protein-do-i-need.
Enzyme: unentbehrlich für eine optimale Nährstoff-Verwertung
Herznahrung: Die wohltuende Kraft der Weißdornbeere
Weiße Blüten und Dornen: diese beiden Merkmale geben dem Weißdorn seinen deutschen Namen. Die englische Bezeichnung Hawthorn heißt übersetzt Heckendorn, im Volkstümlichen auch Hagedorn genannt. Der Name „Hagedorn” stammt vom althochdeutschen „Hag” ab, was „Einfriedung” bedeutet, da man sich mit einer Weißdornhecke früher nicht nur vor wilden Tieren schützte, sondern auch gegen Dämonen.
„Der Weißdorn mit seinen Blüten und Beeren kann deinem Herz viel Kraft bescheren!”
kostenloser Vortrag von Dr. D. Brady & K.D. Runow im April: Angewandte Ernährungs- und Umweltmedizin: Autoimmun-Erkrankungen Schmerzen, Reizdarm — Warum greift unser Immunsystem den eigenen Körper an?
Teilnahme kostenlos — Anmeldung erforderlich
Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist kostenlos. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl bitten wir allerdings um vorherige Anmeldung auf einem der folgenden Wege: im Internet über unser Anmeldeformular per Telefon unter 00800 17 17 67 17 (gebührenfrei aus EU/Schweiz) per E-Mail an info@supplementa.com Downloads: Faltblatt zum Vortrag „Autoimmun-Erkrankungen” (April 2018)Inhalt des Vortrags
Medikamente gegen Entzündungen (z.B. Kortison), Antibiotika, Schmerzmittel und Psychopharmaka sind bislang die Hauptstrategie gegen die stark zunehmende Zahl der Autoimmunerkrankungen. Es geht allerdings auch anders. Autoimmun bedeutet, dass das Immunsystem körpereigene Zellen und Gewebe angreift, weil es diese plötzlich als „fremd” einstuft. Es kommt zu Entzündungen, Zell- und Gewebstod. Diese Abwehrprozesse gegen körpereigene Zellen können jedes Organ befallen. Hier wird deutlich, dass man nicht das kranke Organ von einem Organspezialisten behandeln lassen muss (Gastroenterologe bei Colitis, Lungenarzt bei Asthma, Rheumatologe bei Gelenkschmerzen, Neurologe für das Gehirn), sondern einen modernen, ganzheitlichen Therapieansatz verfolgen sollte, der Faktoren wie das Mikrobiom, Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten und die individuelle Umweltgiftbelastung berücksichtigt. Dr. Brady wird in diesem Kontext seine Erkenntnisse über die zentrale Rolle des Mikrobioms sowie Immunreaktionen gegen Nahrungsmittel als Triggerfaktoren bei chronischen Erkrankungen herausstellen. Noch wichtiger für viele Betroffene dürfte sein, dass die angewandte Ernährungs- und Umweltmedizin (Functional Medicine) als ganzheitliches Konzept zeitgemäße und alltagstaugliche Lösungsansätze bietet. Grundlage der angewandten Ernährungs- und Umweltmedizin sind streng wissenschaftliche und innovative Untersuchungen, die der Ermittlung von Risiken und Ursachen (chronischer) Erkrankungen dienen. Der Vortragsabend wird die Grundlagen der Functional Medicine (angewandten Ernährungs- und Umweltmedizin) aus erster Hand darlegen. Functional Medicine beinhaltet nicht nur die Optimierung der Ernährung, mehr Bewegung, Stressmanagement oder die Reduzierung der Umweltgiftbelastung, welches alle wichtige Bausteine für eine gute Gesundheit darstellen. Vor allem ist Functional Medicine eine personalisierte Methode, die Wurzeln von Krankheitssymptomen aufzudecken und die körperliche Balance und Gesundheit wiederherzustellen. Ein zentrales Anliegen der Ernährungs- und Umweltmedizin ist deshalb die Entwicklung von individuellen Präventiv-Strategien, um langfristig aktiv und gesund zu bleiben. So macht beispielsweise die Bestimmung von Stoffwechsel-Markern und genetischen Risiko-Profilen eine Verhinderung bzw. Verzögerung von Krankheitsausbrüchen möglich. Durch die Kenntnis individueller Stoffwechselbesonderheiten und genetischer Risiken kann frühzeitig eingewirkt werden, z.B. mit einer Anpassung des persönlichen Lebensstils und einer gezielten Nährstoffversorgung. Damit bietet Functional Medicine gleich mehrere effektive Wege zur Therapie von Autoimmunerkrankungen. Wie immer haben Sie im Anschluss an den Vortrag ausreichend Gelegenheit, Ihre persönlichen Fragen zu stellen.Über die Referenten:
Dr. David Brady Dr. Brady (Universität Bridgeport, USA) praktiziert als Arzt seit über 25 Jahren und gilt als einer der ersten Mediziner für Functional Medicine, der angewandten Ernährungs- und Umweltmedizin. In seinem neuen Buch The Fibro-Fix erklärt er die Zusammenhänge zwischen Umweltfaktoren und chronischen Schmerz-Erkrankungen. Therapeutisch basiert sein Programm auf drei Säulen: Entgiftung, Ernährungsumstellung und Bewegung. Seine Vorträge auf den wichtigsten Kongressen über Functional and Integrative Medicine finden stets große Beachtung. Zuletzt hat er beim Weltkongress der American Academy for Anti-Aging Medicine im Dezember 2017 in Las Vegas über das Thema Autoimmunerkrankungen referiert. Klaus-Dietrich Runow
Klaus-Dietrich Runow praktiziert als Leiter des Instituts für Umweltmedizin (IFU) in Wolfhagen seit mehr als 30 Jahren mit Diagnostik- und Therapieverfahren aus dem Bereich der angewandten Ernährungs- und Umweltmedizin, wo er mit innovativen, führenden US-amerikanischen Functional-Medicine-Laboratorien zusammenarbeitet. Er leitet Fortbildungen im Bereich der Umweltmedizin an, ist Autor mehrerer Bücher und hält regelmäßig Vorträge, in denen er sein umfangreiches Wissen stets praxisnah und in verständlichen Worten vermittelt.


















































































































