Oktober 2019: Liposomales Vitamin C | Probiotika für Mund+Rachen | erholsamer Schlaf mit Melatonin

Liebe Leserin, Lieber Leser,

Nahrungsergänzungsmittel sind nicht dazu bestimmt, eine ausgewogene Ernährung mit gesunden Lebensmitteln zu ersetzen. Dennoch können sie als zusätzliche Unterstützung (wie ihr Name schon sagt: ergänzend) gleich mehrere Dinge leisten, die sich durch den Verzehr normaler Lebensmittel nicht erreichen lassen. Dabei lassen sich Nahrungsergänzungsmittel anhand ihrer wertgebenden Inhaltsstoffe grob in drei Gruppen unterteilen:

Die erste und größte Gruppe umfasst Nahrungsergänzungen mit essentiellen Nährstoffen und anderen Substanzen, die grundsätzlich auch in normalen Lebensmitteln oder in natürlich gewonnenen Tier- und Pflanzenprodukten vorzufinden sind. Derartige Nahrungsergänzungen sind besonders dann attraktiv, wenn diese im direkten Vergleich zu ihren natürlichen Vorbildern eine überlegene Dosierung bzw. Dosierbarkeit ermöglichen oder aufgrund ihrer Gesamtzusammensetzung besser verwertet oder vertragen werden. Ein Paradebeispiel für die Synergie aus bewährten natürlichen Vitalstoffen und modernster Technologie ist liposomal gebundenes Vitamin C aus der Camu-Camu-Frucht — hier liegt das Vitamin C in seiner natürlichen Form vor und überzeugt im Vergleich zu konventionellen Vitamin-C-Präparaten durch bessere Verträglichkeit und deutlich höhere Bioverfügbarkeit!

In die zweite Gruppe fallen Nahrungsergänzungen mit Substanzen, die unser Körper aufgrund ihrer lebenswichtigen Funktion eigentlich selber herstellen müsste, weil sie entweder überhaupt nicht oder nur sporadisch in normalen Lebensmitteln enthalten sind, z.B. Enzyme, Hormone oder deren Vorstufen. Ein Vertreter dieser Gruppe ist das „Schlafhormon” Melatonin. Dieser körpereigene Botenstoff ist unverzichtbar für die Regeneration von Körper und Geist und hält als körpereigenes Antioxidans das Gehirn fit.

Die dritte Gruppe von Nahrungsergänzungen enthält keine Nähr- oder Vitalstoffe im eigentlichen Sinne sondern zielt auf die Unterstützung unseres Mikrobioms ab. Unser Immunsystem und unser Verdauungsapparat sind nämlich darauf angewiesen, dass unsere Schleimhäute von nützlichen Bakterien besiedelt sind, u.a. damit sich dort keine schädlichen Keime ansiedeln können. Hier sind u.a. Verdauungsenzyme oder Butyrat zu nennen, aber die wohl bedeutendste Rolle in dieser Kategorie spielen die Pre- und Probiotika. Relativ neu bzw. unbekannt ist dabei der Ansatz, probiotische Kulturen zur Pflege des Mund- und Rachenraums einzusetzen. Unsere Empfehlung für diesen Zweck hört auf den Namen S. salivarius (lat. saliva = Speichel).

Ihr Felix Henrichs und das gesamte Supplementa-Team