Mitochondrien stärken, vermehren und schützen, mit Co-Q10, PQQ und Glutathion

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Bevor unsere Zellen all die Energie nutzen können, die wir dem Körper mit der Nahrung zuführen, müssen die darin enthaltenen Kalorien (= Maßeinheit für den Energiegehalt) zunächst einmal in den körpereigenen Energieträger ATP umgewandelt werden. Dieser letzte Schritt bei der Umwandlung von Makronährstoffen in verfügbare Lebensenergie geschieht in den Mitochondrien, die sich im Innern jeder einzelnen Körperzelle befinden. Deshalb äußern sich Störungen im mitochondrialen Energiehaushalt nicht nur in vorübergehenden Erschöpfungszuständen; sie sind auch maßgeblich an der Entwicklung von chronischen Stoffwechselstörungen und typischen „Alterskrankheiten” beteiligt.

Sowohl für den Erhalt als auch für die Verbesserung bzw. Wiederherstellung der mitochondrialen Leistungsfähigkeit bietet sich die gezielte Zufuhr von drei Mikronährstoffen an, die sich in nahezu perfekter Weise gegenseitig unterstützen: das Coenzym Q10 als Transporter für elektrische Ladungen, der mitochondriale Wachstumsfaktor PQQ und das körpereigene Antioxidans Glutathion.

Mehr Lebensenergie durch Mitochondrien-Nährstoffe wie Q10, PQQ und Glutathion? — Wieso, weshalb, warum?

Jede der drei oben genannten Substanzen — Q10, PQQ und Glutathion — ist an sich schon außergewöhnlich und verdient eigentlich einen eigenen, umfangreichen Artikel oder gleich eine ganze Serie von Texten bezüglich ihrer vielfältigen Anwendungsziele. Im Rahmen des folgenden Texts wollen wir uns allerdings vor allem darauf konzentrieren, welche Rolle diese Vitalstoffe im Rahmen der so genannten „mitochondrialen Atmungskette” spielen, die unsere Zellen permanent mit Lebensenergie in Form von ATP (Adenosintriphosphat) versorgt.

 

Dabei wäre jede dieser Substanzen bereits für sich allein in der Lage, die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der mitochondrialen Zellstrukturen aufrecht zu erhalten und zu fördern.

Besondere Aufmerksamkeit verdient jedoch der Umstand, dass die Wirkmechanismen von Q10, PQQ und Glutathion keineswegs miteinander kollidieren / konkurrieren sondern sich vielmehr in nahezu perfekter Weise synergistisch ergänzen.

 

Wir erlauben uns daher, das Fazit dieses Artikels gleich vorweg zu nehmen und darin die entsprechenden Abschnitte/Kapitel des folgenden Texts zu verlinken:

  1. Die Menge der Energie, die unsere Zellen im Rahmen bewusst ausgeübter körperlicher oder geistiger Aktivitäten aufbringen müssen, ist vergleichsweise gering. Der größte Teil unseres gesamten Energieumsatzes wird nämlich für den bloßen Erhalt von elementaren, autonom ablaufenden Vitalfunktionen aufgebraucht.
  2. Das wichtigste Glied in der Kette aller biochemischen Prozesse, die der Energiegewinnung bzw. -umwandlung dienen, ist die ATP-Produktion in den Mitochondrien.
  3. Die Menge der Energie, die eine Zelle unter optimalen Bedingungen mobilisieren kann, hängt folglich von der Anzahl und Größe der Mitochondrien ab, die sich darin befinden. Bisher kennt man nur eine einzige Substanz, die das Wachstum bzw. die Vermehrung von Mitochondrien zu stimulieren vermag: Pyrroloquinolinquinon (kurz: PQQ).
  4. Ohne das Coenzym Q10 würde die mitochondriale Atmungskette sofort zum Erliegen kommen. Die maximale Menge an Energie/ATP, die eine Zelle mobilisieren kann, ist jedoch durch die Anzahl und Größe der Mitochondrien limitiert, die sich darin befinden (s.o. — PQQ!).
  5. Es ist leider unvermeidlich, dass im Rahmen der mitochondrialen Atmungskette diverse Sauerstoff-Radikale und andere Stoffwechsel-Abbauprodukte abfallen, die schnellstmöglich neutralisiert und entsorgt werden müssen, bevor es zu Schäden an den Mitochondrien und an anderen Zellstrukturen kommen kann. Eine der effektivsten und natürlichsten Möglichkeiten, um die Zellen vor diesem Stress zu schützen, ist das körpereigene Super-Antioxidans Glutathion.

Unser Energiebedarf für bewusste Handlungen ist nur die Spitze des Eisbergs!

Jede einzelne Zelle in unserem Körper benötigt permanent Energie, um all die Stoffwechselprozesse am Laufen zu halten, die unabhängig von unseren momentanen körperlichen oder geistigen Aktivitäten zwingend erforderlich sind, damit sowohl die Zelle selbst als auch der gesamte Organismus dauerhaft gesund bleiben und funktionieren kann.

Je nach körperlicher/geistiger Aktivität, und je nach gesundheitlichem Allgemeinzustand, gehen nur 10–35% unseres gesamten Energieverbrauchs bzw. -bedarfs auf das Konto bewusst ausgeübter Aktivitäten!

Selbst im absoluten Ruhezustand muss nämlich jede Zelle ein gewisses Maß an Energie aufwenden, allein um sich vor schädlichen Einflüssen zu schützen bzw. um routinemäßige Reparaturarbeiten an der Zellmembran, am Zellkern (mit der Erbgut tragenden DNA) oder an anderen Zellbestandteilen vorzunehmen; in anderen Worten: jede Zelle, die dieses Mindestmaß an Energie nicht aufbringen kann, wird auf lange Sicht nicht nur ihre planmäßigen Funktionen sukzessive „auf Eis legen” sondern in diesem Zuge letztlich entweder absterben oder — im schlimmsten Fall — sogar entarten (d.h.: zur potentiellen Keimzelle für Krebsgeschwüre werden).

Der Rest wird für zahlreiche weitere „Hintergrundaktivitäten” aufgebraucht, die den menschlichen Organismus in seiner Gesamtheit definieren und am Leben erhalten. Hierzu zählen unter anderem:

  • die Thermogenese (Regulierung der Körpertemperatur auf 36,5 +/- 1 °C).
  • autonom ablaufende Organfunktionen (Herzschlag/Kreislauf, Lunge/Atem, Hirn- & Drüsen-Aktivität, Verdauung, Entgiftung über Leber/Nieren, …).
  • die permanente Produktion von Enzymen, Botenstoffen und anderen körpereigenen Stoffwechsel-Molekülen, die zwingend erforderlich sind, damit der Körper überhaupt als Ganzes funktionieren kann.
  • die Produktion und das Wachstum von neuen Zellen bzw. der Ersatz von ausgedienten Zellen; dies betrifft nicht nur die Verstärkung und Reparatur von „Verschleißmaterial” (v.a. in den Schleimhäuten, aber auch bei Haut, Nägeln, Muskeln und Gelenken) sondern auch die nicht-ortsgebundenen Zellen des Immunsystems.

Quelle unserer Lebensenergie: ATP aus den Mitochondrien

Um all die dafür notwendige Energie aufzubringen, müssen wir natürlich nicht nur genügend Nahrung zu uns nehmen sondern die darin enthaltenen Kalorien in eine Form umwandeln, die auf biochemischer Ebene verwertbar ist. Auf der letzten Stufe dieser Umwandlungskette steht dabei die Synthese zu Adenosintriphosphat (kurz: ATP) auf dem Programm.

Dieses ATP dient dann als universell einsetzbarer Energieträger, ohne den unzählige weitere biochemische Reaktionen überhaupt nicht möglich wären, weil die daran beteiligten Bindungspartner nur mit Hilfe der im ATP-Molekül gespeicherten Energie zusammenfinden können.

Ohne ATP würde also unser gesamter Stoffwechsel zum Erliegen kommen.

Da dieses ATP — wie bereits eingangs gesagt — in den Mitochondrien produziert wird, äußern sich Störungen im mitochondrialen Energiehaushalt nicht nur in vorübergehenden Erschöpfungszuständen sondern sind auch maßgeblich an der Entwicklung von chronischen Stoffwechselstörungen und typischen „Altersbeschwerden” beteiligt.

Bei einer dauerhaften Unterfunktion oder Schädigung der Mitochondrien wird also stets der gesamte Organismus in Mitleidenschaft gezogen. Deshalb spricht man im Fall einer chronisch gestörten Mitochondrienfunktion auch von einer so genannten Mitochondriopathie.

 

 

Mit zunehmendem Alter sinkt allerdings die Anzahl und Leistungsfähigkeit der Mitochondrien, während gleichzeitig die Belastung durch Stoffwechsel-Abbauprodukte ansteigt, die bei der ATP-Produktion entstehen oder diese behindern.

Deshalb gewinnt die gezielte Unterstützung der Mitochondrien eine immer größere Bedeutung je älter wir werden.

Um die mitochondriale Energieproduktion und die antioxidativen Schutzmechnismen jeder einzelnen Körperzelle zu unterstützen, ist die kombinierte Einnahme dreier Nährstoffe in perfekter Weise geeignet:

  • das Coenzym Q10 als mitochondrialer Ladungstransporter
  • der mitochondriale Wachstumsfaktor PQQ (Pyrroloquinolinquinon)
  • das körpereigene Super-Antioxidans Glutathion

Das Coenzym Q10 ist zwingend notwendiger Bestandteil der ATP-Produktion

Um die ATP-Produktion am Laufen zu halten, muss die Membran der Mitochondrien elektrisch aufgeladen werden wie eine Batterie. Als „Stromgenerator” nutzt die Membran eine Kaskade von 4 Enzymkomplexen, wobei der Elektronentransport zwischen den ersten 3 Komplexen durch das Coenzym Q10 erfolgt. Je mehr Q10 sich in der Membran befindet, desto mehr Elektronen können transportiert werden, und desto mehr ATP kann erzeugt werden.

Die Zufuhr von reduziertem Q10 (Ubiquinol) über die Nahrung ist insbesondere bei einem schwachen Mitochondrien-Status sinnvoll (Estornell 1992; Schniertshauer 2018). Außerdem wirkt Ubiquinol als Antioxidans, das nicht nur Mitochondrien sondern auch DNA, Zellmembran und HDL- und LDL-Cholesterin vor oxidativer Degeneration schützt (Mohr 1992; Crane 2001). Zusätzlich ist Q10 an der Expression von Genen beteiligt, die den Stoffwechsel und die Signalübertragung auf zellulärer Ebene fördern (Groneberg 2005; Santos-Gonzalez 2007; Schmelzer 2008). Diese Eigenschaften begründen (lt. Garrido-Maraver 2014) die Einnahme von Q10 gegen Herz-Kreislauf-Probleme (Herzschwäche, Bluthochdruck, Arteriosklerose, Nebenwirkungen von Statinen/Cholesterinsenkern), Diabetes, neurodegenerative Erkrankungen (Parkinson, Alzheimer), Migräne, Fibromyalgie und muskuläre Probleme.

Glutathion schützt die Zellen vor oxidativem Stress

Im Zuge der mitochondrialen Energieproduktion entstehen permanent und unweigerlich hochreaktive Sauerstoff-Radikale, die insbesondere die Mitochondrien aber auch die DNA und die Membran der Zelle oxidativem Stress aussetzen.

Dies ist, wie gesagt, leider unvermeidlich, da die intrazelluläre Energieproduktion (genauer: die Umwandlung von energiereichen Molekülen) innerhalb der Mitochondrien stets auch die Verstoffwechselung des lebensnotwendigen Sauerstoffs beinhaltet, den wir über den Atemluft bzw. die Lungen permanent aufnehmen müssen; und genau deshalb bezeichnet man den Vorgang der mitochondrialen Energiegewinnung auch als „mitochondriale Atmungs-Kette”.

Es bedarf eigentlich keiner weiteren Erklärung, dass alle Schäden an diesen Zellstrukturen (Mitochondrien, Zellkern/DNA, und Zellmembran) die Leistungsfähigkeit der Zelle mindern, die Zellalterung beschleunigen und dadurch letztlich — im schlimmsten Fall — eine „Entartung” der jeweiligen Zelle (und somit auch die Entstehung von Krebs) begünstigen.

Deshalb verfügt nicht nur unser zentrales Stoffwechsel- und Entgiftungsorgan, die Leber, sondern jede einzelne unserer Zellen grundsätzlich über die Fähigkeit, das körpereigene Super-Antioxidans Glutathion herzustellen, um Freie Radikale und Zellgifte zu neutralisieren und um andere Antioxidantien zu regenerieren, so dass die Zelle entsprechend weniger Energie und Material für mehr oder weniger routinemäßige Reparaturarbeiten aufwenden muss.

Leider produziert der Körper mit wachsendem Alter immer weniger Glutathion, obwohl gerade ältere Personen in besonderem Maße von einem lückenlos hohen Glutathion-Spiegel profitieren würden (Lang 1992, 2002; Erden-Inal 2002).

Der Begriff „Super”-Antioxidans bezieht sich hierbei übrigens nicht nur darauf, dass Glutathion grundsätzlich zu den potentesten und vielseitigsten Substanzen gehört, wenn es darum geht, Freie Radikale und andere schädliche Substanzen zu neutralisieren und letztlich auszuscheiden. Vielmehr bzw. zusätzlich handelt es sich beim Glutathion um eine körpereigene Substanz, die viele andere Antioxidantien regenerieren (d.h.: im Zuge von „Recycling”-Prozessen reaktivieren) kann. Hierzu zählen u.a. — nicht nur, aber auch! — die lebenswichtigen Vitamine C und E, die der menschliche Körper ansonsten nur von außen, also nur über die Nahrung, aufnehmen kann und folglich höchst effizient verstoffwechseln muss!

PQQ lässt die Mitochondrien wachsen

PQQ (Pyrroloquinolinquinon) fördert die Expression von Genen, welche die Bewältigung von zellulärem Stress, die zelluläre Signalübertragung und die Mitochondriogenese steuern. Dadurch kann PQQ als einziger bisher bekannter Nährstoff das Wachstum und sogar die Neubildung von Mitochondrien anregen (Stites 2006; Chowanadisai 2010; Tchaparian 2010; Saihara 2017; Hwang 2018).

Zusätzlich zu seiner einzigartigen Fähigkeit, die Bildung neuer Mitochondrien zu fördern, verfügt das Pyrroloquinolinquinon auch noch über eine beachtliche Kapazität als antioxidativer Schutzfaktor im Rahmen der mitochondrialen Energieproduktion. In dieser Funktion erweist sich PQQ nämlich zum einen als äußerst effektives Antioxidans beim Neutralisieren von Superoxid- und Hydroxyl-Radikalen, und zum anderen als nützlicher Cofaktor bzw. Katalysator bei diversen Redox-Kreisläufen (He 2003; Harris 2013).

 

Weitere nützliche Effekte von PQQ

Mindestens ebenso beeindruckend sind die Ergebnisse von Studien, in denen der Einfluss von PQQ auf das Gehirn untersucht wurde: So steigerte PQQ unmittelbar nach der Einnahme den Blutfluss im präfrontalen Kortex, einem der wichtigsten Hirnareale für kognitive Leistungen (Itoh, 2016; Nakano, 2016). Auf lange Sicht stimulierte PQQ sogar das Wachstum und die Verzweigung von Nervenzellen (Yamaguchi, 1993; Murase, 1993; Urakami, 1995/96; Zhou, 2011; Luo, 2015). Außerdem scheint PQQ auf gleich drei verschiedene Weisen neuroprotektiv zu wirken: Erstens zeigte PQQ einen vorbeugenden Effekt gegen kognitive Defizite, die mutmaßlich im Zusammenhang zu oxidativem Stress stehen (Hara, 2007; Ohwada, 2008). Zweitens ist PQQ offenbar in der Lage, Hirnzellen vor Protein-Ablagerungen zu schützen, die ursächlich an der Entstehung von Alzheimer und Parkinson beteiligt sind (Zhang, 2009; Kim, 2010). Drittens wurde beobachtet, dass PQQ die Aktivierung spezieller Entzündungs-Kaskaden in den Microglia-Zellen des Gehirns hemmt (Yang, 2014). Darüber hinaus konnte PQQ sogar das Ausmaß bleibender Schäden nach einer Hirnverletzung reduzieren (Jensen 1994; Zhang 2012).

Die Liste der bisher untersuchten Anwendungsziele beim Einsatz von PQQ beschränkt sich übrigens keineswegs allein auf die Mitochondrien oder das Gehirn. Neuere Studien sprechen dafür, dass PQQ erhöhte LDL-Cholesterinwerte senkt (Nakano 2015), den Abbau ungenutzter Muskelfasern verlangsamt (Kuo 2015), und über verschiedene entzündungshemmende Eigenschaften verfügt (Harris 2013; Liu 2016). Auch bei Diabetes mag der Einsatz von PQQ sinnvoll sein (Bauerly 2011; Cheng 2014; Rocha 2014; Akagawa 2016).

Fazit: PQQ, Q10 und Glutathion ergänzen sich geradezu perfekt!

Aufgrund der oben beschriebenen Zusammenhänge ist die kombinierte Einnahme von Q10, PQQ und Glutathion in nahezu perfekter Weise geeignet, um die mitochondriale Energieproduktion und die antioxidativen Schutzmechanismen im Innern jeder einzelnen Körperzelle zu unterstützen:

  • Das Coenzym Q10 spielt im Innern der Mitochondrien eine unverzichtbare Rolle beim Transfer von elektrischen Ladungen zwischen all den an der ATP-Produktion beteiligten Biomolekülen. Ohne Q10 würde die mitochondriale Atmungskette sofort zum Erliegen kommen. Je mehr Q10 sich in der mitochondrialen Membran befindet, desto mehr Elektronen können transportiert werden, und desto mehr ATP kann erzeugt werden. Letztlich ist die maximale Menge an Energie/ATP, die eine Zelle mobilisieren kann, jedoch durch die Anzahl und Größe der Mitochondrien limitiert, die sich darin befinden.
  • PQQ ist die einzige bisher bekannte Substanz, die das Wachstum bzw. die Vermehrung von Mitochondrien zu stimulieren vermag. Die Anzahl und Größe der Mitochondrien, die sich in einer Zelle befinden, entscheidet darüber, wie viel Energie/ATP eine Zelle unter optimalen Bedingungen mobilisieren könnte. Allerdings können diese Mitochondrien ihr maximales Leistungspotential nur dann voll ausschöpfen, wenn genügend Q10 vorhanden ist (s.o.).
  • Der dritte im Bunde, das Super-Antioxidans Glutathion, gehört seit jeher zu den effektivsten und vielseitigsten körpereigenen Substanzen wenn es darum geht, sämtliche Abfallprodukte unschädlich zu machen, die im Zuge des intrazellulären Energiehaushalts (oder auch an anderer Stelle) permanent und unvermeidlich anfallen.

Die Zufuhr dieser drei Substanzen als Nahrungsergänzung ist insbesondere dann sinnvoll, wenn die Mitochondrien im Alter oder durch Erkrankungen geschwächt sind oder im Zuge von sportlichen oder beruflichen Anforderungen besonders viel leisten müssen. Nichtsdestotrotz stellen Q10, PQQ und Glutathion auch für gesunde Zellen eine willkommene Entlastung dar.

 

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Literatur zum Thema Coenzym Q10, PQQ und Glutathion

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