Marlene Kunold über Lyme-Borreliose (Video)

Die Heilpraktikerin Marlene Kunold sprach im Rahmen ihres Besuchs bei Supplementa über Lyme-Borreliose — Übertragungswege, Vorsorge, Risiken, Folgen und Behandlungsstrategien. Dabei thematisierte sie insbesondere die Möglichkeiten und Grenzen der ernährungsbasierten Unterstützung bei der Vorsorge und Therapie von Lyme-Borreliose.

Da Frau Kunold im Verlauf unserer Video-Aufzeichnung sowie in Ihren unten folgenden Anmerkungen z.T. sehr konkret einzelne Diagnose- und Therapiemöglichkeiten benennt, beachten Sie bitte auch unseren diesbezüglichen Haftungsausschluss.



Empfehlungen bei Lyme-Borreliose

1. Wie und wodurch wird die Lyme-Borreliose übertragen?

  • Vektoren: Zecken, Mücken, Bremsen, also Blutsauger, die Blut als Cocktail mit den eigenen Blutverdünnern trinken und diese in die Einstichstelle spucken.
  • Mensch-zu-Mensch Übertragung (Schwangerschaft, Muttermilch, möglicherweise auch sexuelle Kontakte)

 

2. Welche Möglichkeiten der Diagnostik gibt es bei Lyme-Borreliose?

  • Es sind rasante und langsame Infektionsverläufe dokumentiert, die nicht immer mit Wanderröte einher gehen.
  • Schulmedizinisch (Kassenleistung): Antikörpertest, Western Blot, ELISA (testen nur auf 1 Borrelienstamm) mit sehr geringer Trefferquote.
  • Alternativmedizinisch: LTT, Elispot, B16 Plus im deutschen Chronikerlabor, Dunkelfeldblutuntersuchung speziell auf Borrelien.

Achtung: es gibt nur wenige Stellen, die spezialisiert sind auf Borreliendiagnostik. Dies braucht Spezialverfahren und Langzeitbeobachtung des vitalen Blutes. Laut BCA Dr. Schwarzbach bleiben bis zu 70 Prozent aller ELISA-Untersuchungen trotz einer Infektion negativ. Und weiter:

  • Die bisherige Stufendiagnostik über ELISA ist aktuell signifikant insensitiv (32-42%)
  • Hohe „Ausschluss-Quote“ einer möglichen chronischen Borrelien-Infektion durch diagnostizierende Ärzte
  • Der spezifischere Immunoblot hat 60 % Sensitivität unter Einbeziehung grenzwertiger Befunde
  • Eine isolierte IgM-Persistenz ist nicht selten (10%)

 

3. Verläufe und Stressfaktoren der Lyme-Borreliose

  • Infektion mit direkter Reaktion
  • Flach verlaufende Erstinfektion, die sich mitunter erst nach Jahren zeigt in einer körperlichen oder seelischen Stresssituation

 

4. Der Einsatz von Antibiotika bei Lyme-Borreliose

  • Eine Antibiose kann in seltenen Fällen im frischen Erststadium eine schlimmere Ausprägung der Infektion verhindern — niemals jedoch im chronischen Stadium.
  • Mitochondriale Schädigung
  • Irreversible Schädigung der Darmflora
  • Triggern von Herpesviren
  • Resistenzen, angepasste Formen der Borrelien

 

5. Nebenschauplätze der chronischen Borreliose

  • Chronische Entzündungsherde (Zähne, Kiefer, Körperhöhlen, tote Zähne, Zahnmaterialien)
  • Übersäuerung, sowohl im Stoffwechsel als auch im Gewebe
  • Impfbelastungen, am schlimmsten: in eine bestehende Borreliose hineinimpfen
  • Schwermetallbelastungen, Toxinbelastungen, Aluminiumbelastung
  • Strahlenbelastung
  • Darmerkrankungen, Nahrungsmittelintoleranzen, v.a. Gluten, Milchprodukte
  • Vitalstoffmangel
  • Schlafmangel
  • Stress
  • Unglückliche Lebenssituation
  • Autoimmungeschehen
  • Immunfehlfunktionen

 

6. Grundsätzliches, wenn man Lyme-Borreliose hat (vor allem: chronische Lyme-Borreliose)

Die Ausprägung von Borreliosesymptomen ist umso stärker, je belasteter der Körper ist.

Betroffene sollten für gesunden Schlaf sorgen. Das bedeutet auch strahlenfrei schlafen. WLAN ausschalten, Handys ausschalten, vor Mitternacht zu Bett gehen, für Dunkelheit im Schlafzimmer sorgen.

Hochfrequenz-Strahlung: Was strahlt im Hochfrequenzbereich? WLAN, Handy, Bluetooth, die neuen Fernsehgeräte, Smartmeter, die 800-fache Strahlungsintensität, der in den letzten Monaten aufgerüsteten Sendeantennen, Flugzeuge beim Landen (wer in einer Einflugschneise wohnt).

Dies gilt es alles dramatisch zu reduzieren, da HF-Strahlung Borrelien triggert.

Impfungen haben einen dramatischen Einfluss auf den Verlauf einer Borreliose. Sie triggern das Immunsystem in Richtung Autoimmunerkrankung. Wenn da eine Infektion wie Borreliose dazukommt, hat das zusätzlich negative Folgen.

Haftungsausschluss:
Frau Marlene Kunold erläutert in diesem Beitrag ihre eigenen Ansichten und Erfahrungen zum Thema Lyme-Borreliose. Die hier wiedergegebenen Informationen sollen in erster Linie Wissen vermitteln und Denkanstöße liefern, sie können jedoch keine Beratung durch einen Arzt ersetzen und sollen nicht als medizinische Handlungsempfehlung dienen. Die Diagnose von Erkrankungen sowie die praktische Umsetzung von Therapien und Behandlungsplänen sollte immer durch hierfür qualifizierte Therapeuten erfolgen.

 


 

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