Energiehaushalt ankurbeln und Erschöpfungszustände überwinden mit B-Vitaminen

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Jede unserer Körperzellen enthält tausende Mitochondrien. Diese winzigen Organellen bilden sozusagen das „Kraftwerk”, das nicht nur unsere Zellen sondern auch zahlreiche extrazelluläre Stoffwechselprozesse mit Energie versorgt — denn all die Energie, die wir unserem Körper in chemisch gebundener Form über die Nahrung zuführen, muss letztlich im Innern der Mitochondrien in den körpereigenen Energieträger ATP umgewandelt werden, bevor wir die mit der Nahrung aufgenommenen Kalorien auch tatsächlich zur Energiegewinnung nutzen (d. h. „Kalorien verbrennen”) können. Die dafür wesentlichen Stoffkreisläufe und Umwandlungsschritte im Energiehaushalt, sowohl innerhalb als auch außerhalb der Mitochondrien, können allerdings nur dann reibungslos funktionieren und ineinander greifen, wenn jederzeit genügend B-Vitamine vorhanden sind.

Aus den o. g. Gründen äußern sich Defizite bei der Zufuhr oder Verstoffwechselung von B-Vitaminen früher oder später meist auch in allgemeinen Erschöpfungszuständen. Den Betroffenen fallen selbst alltägliche Aktivitäten schwer, und ihnen fehlt der Antrieb. Viel wichtiger ist jedoch, dass es bei einer dauerhaften Unterversorgung mit B-Vitaminen leicht zu einer chronischen Überlastung unserer „Zellkraftwerke” kommen kann, mit weit reichenden Folgen für fast alle Stoffwechselprozesse im menschlichen Organismus — denn wenn die Mitochondrien permanent überfordert oder gar nachhaltig geschädigt werden, sind chronische Stoffwechselstörungen und verstärkte Alterungsprozesse vorprogrammiert. Ein hochwertiger Vitamin-B-Komplex kann den gesamten Energiehaushalt wieder normalisieren und ankurbeln.

Akute Erschöpfungsphasen oder chronische Überlastung? — Warnsignale beachten!

An sich ist es völlig normal, wenn unser Körper im Zuge besonders anstrengender Tätigkeiten oder Lebensphasen früher oder später mit akuten Erschöpfungssymtomen reagiert, die uns dann — zumindest vorübergehend, also für ein paar Minuten oder auch mal für mehrere Stunden — den Wind aus den Segeln nehmen. Folglich lassen sich solche kurzen Phasen der Erschöpfung, in denen wir uns plötzlich kraftlos und müde fühlen, oftmals ebenso schnell überwinden wie sie aufgetreten sind, sobald wir uns eine kurze Erholungspause oder eine Extraportion Schlaf gönnen, oder indem wir unseren Blutzuckerspiegel umgehend durch eine kleine Zwischenmahlzeit mit schnell verwertbaren Kalorien wieder auf ein normales Maß anheben.

Wenn es jedoch häufiger zu Erschöpfungszuständen kommt, oder wenn Erschöpfungsphasen ungewöhnlich lange andauern, obwohl wir eigentlich gut ausgeruht sein sollten und auch genügend gegessen haben, dann liegt der Verdacht nahe, dass unser gesamtes System chronisch überlastet ist. Nicht selten liegt der eigentliche Grund dafür in chronischen Stoffwechselstörungen infolge einer mangelnden Versorgung mit Mikronährstoffen, insbesondere mit B-Vitaminen und Q10. Auch unsere moderne Lebensführung, die oftmals von von Dauerstress und vitalstoffarmer Ernährung gekennzeichnet ist, führt immer häufiger zu einem erhöhten Verbrauch bzw. Bedarf an diesen und anderen Mikronährstoffen.

Infekte und Umweltfaktoren beeinträchtigen die Zellkraftwerke

Die Mitochondrien können durch zahlreiche Faktoren belastet werden. Hierzu zählen beispielsweise freie Radikale, Schwermetalle, Haushaltschemikalien, Zigarettenrauch, Alkohol, UV-Strahlung, Lösungsmittel, Feinstaub, Arzneimittel, chronische Erkrankungen, Operationen und einseitige Ernährung.

 

Was vielen Menschen nicht bewusst ist: Auch grippale Infekte und andere Akuterkrankungen können selbst nach überstandener Krankheit zu dauerhaften Erschöpfungszuständen führen. Der Körper muss viel Energie aufwenden, um die viralen oder bakteriellen Infekte zu besiegen. Dies hat zur Folge, dass die Speicher anschließend geleert sind. Sämtliche Nährstoffdepots müssen schnell wieder gefüllt werden, was über die tägliche Ernährung aber nur schwer realisierbar ist. Immer mehr Mitochondrien arbeiten auf „Sparflamme”, um wenigstens die überlebenswichtigen Bereiche des Körpers mit Energie versorgen zu können. Die Betroffenen leiden unter starker Erschöpfung und sind kaum belastbar.

Die „Erschöpfungsspirale” — eine gefährliche Abwärtsentwicklung!

Die ersten Anzeichen einer beginnenden Erschöpfungsspirale sind nachlassende Leistungsfähigkeit und Abgeschlagenheit. Alltägliche Aufgaben scheinen ungewohnt anstrengend zu sein und können ein Gefühl der Überforderung auslösen. Auch innere Unruhe und Nervosität können auftreten. Manchmal zeigen sich bereits im ersten Stadium körperliche Erschöpfungssymptome wie Muskelverspannungen im Schulter- und Nackenbereich sowie Rückenschmerzen.

Wird die Ursache der Erschöpfung nicht behoben, schreiten die körperlichen Beschwerden fort. Schlafstörungen, Müdigkeit am Tag, Kopf-, Rücken- und Ganzkörperschmerzen können sich bemerkbar machen. Darüber hinaus schwinden die Abwehrkräfte, der Körper wird von ständigen Infekten belastet und weiter geschwächt.

Viele der Betroffenen leiden nicht nur körperlich sondern früher oder später auch seelich unter starker Erschöpfung, ziehen sich zurück, sind verzweifelt und hoffnungslos. Ernsthafte psychische Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen können sich manifestieren. Eine gute Nährstoffversorgung kann Erschöpfungszustände sowohl effektiv vermeiden als auch beheben. Dabei wirkt sich insbesondere die Versorgung mit B-Vitaminen auf gleichzeitig auf vielen verschiedenen körperlichen und psychischen Ebenen aus.

Mit B-Vitaminen schnell wieder fit werden

Die Mitochondrien benötigen eine Vielzahl an Vitaminen und anderen Nährstoffen, um voll funktionstüchtig zu sein. Um die mitochondriale Leistung — vor allem nach Infektionen — wieder anzukurbeln, haben sich die B-Vitamine bewährt. Der B-Komplex besteht aus den acht Vitaminen Thiamin (B1), Riboflavin (B2), Niacin (B3), Pantothensäure (B5), Pyridoxin (B6), Biotin (B7), Folsäure (B9) und Cobalamin (B12).

Bei den Vitaminen der B-Gruppe handelt es sich Substanzen, die zwar aus chemischer Sicht (also bzgl. ihrer Molekülstruktur) ganz unterschiedlich aufgebaut sind, welche sich jedoch im Hinblick auf ihre biologischen Funktionen und Wirkmechanismen untereinander ergänzen, sich wechselseitig beeinflussen und somit funktional eng miteinander verwoben sind. Aus diesem Grund sollte stets auf eine ausreichende und mengenmäßig aufeinander abgestimmte Versorgung mit allen acht o. g. B-Vitaminen geachtet werden.

B-Vitamine erfüllen viele Aufgaben gleichzeitig

In Summe wirken die Vitamine an beinah allen Stoffwechselprozessen des Körpers mit. Hierunter fallen zum Beispiel die Blutbildung, die normale Funktion des Nervensystems, die Herzfunktion, die Zellteilung, die Hormontätigkeit und der Stoffwechsel von Makronährstoffen.

In der Behandlung von Erschöpfungszuständen hat sich eine Kombination aus den Vitaminen B1, B2, B3 und B12 besonders etabliert. Diese vier B-Vitamine sind an der Aufrechterhaltung eines normalen Energiestoffwechsels beteiligt und tragen zur Verringerung von Müdigkeit sowie Ermüdung bei.

Darüber hinaus unterstützen die B-Vitamine die Psyche und fördern die normale Funktion des Nervensystems. Dadurch steigt die Stressresistenz, und die nervliche Belastbarkeit nimmt wieder zu.

Vitamin-B Komplexpräparate: Gute Bioverfügbarkeit und ausgewogene Mengenverhältnisse sind entscheidend!

Die in der Nahrung vorkommenden B-Vitamin Formen müssen vom Körper erst in verwertbare Varianten umgewandelt werden, wofür viele Stoffwechselprozesse, andere Nährstoffe und Co-Faktoren notwendig sind.

Doch es gibt noch eine weitere Möglichkeit: Nahrungsergänzungsmittel, welche die B-Vitamine in ihren Coenzym-Formen enthalten. Dabei handelt es sich um die aktivierten Varianten, welche ohne Umwege direkt vom Körper verstoffwechselt werden können. Die Aufnahme der B-Vitamine ist in dieser Form nicht mehr von zahlreichen anderen Nährstoffen und Co-Faktoren abhängig, so dass die gesamten Ressourcen des Körpers geschont werden. Insbesondere bei starker Erschöpfung nach überstandenen Infekten gilt es die Depots des Körpers zu schützen und effektiv mit Nährstoffen zu fluten.

Aufgrund der bioidentischen Form ist die Bioverfügbarkeit des B-Komplexes auf Coenzym-Basis deutlich höher als bei anderen Vitamin-Varianten. Darüber hinaus sind durch die moderne Lebensführung viele Menschen (unbemerkt) von einer Methylierungsstörung betroffen. Viele Prozesse, die für die Gesunderhaltung des Körpers verantwortlich sind, werden durch Methylgruppen gesteuert. Mangelt es aufgrund einer Störung an Methylgruppen, gerät der gesamte Organismus aus dem Gleichgewicht. Dies hat auch zur Folge, dass Vitamine, Mineralien und andere Nährstoffe nicht mehr in ausreichenden Mengen aufgenommen werden können. Werden jedoch methylierte B-Vitamine zugeführt, können diese direkt verwertet werden. Beispielsweise agiert Methylcobalamin (Vitamin B12) als Coenzym im Methylierungszyklus.

 

Fazit:

Bereits bei den ersten Anzeichen einer (mitochondrialen) Erschöpfung, besonders nach überstandenen Infekten und anderen Erkrankungen, empfiehlt sich die Einnahme eines hochwertigen Vitamin-B-Komplexes. Unbehandelt kann die Erschöpfung zu körperlichen sowie seelischen Beschwerden führen und den Organismus langfristig schwächen. Eine besonders hohe Bioverfügbarkeit weist der B-Komplex auf Coenzym-Basis auf. Die verwendeten Substanzen entsprechen den Formen, welche natürlicherweise im Körper vorkommen. Für die Verwertung sind keine weiteren Stoffwechselprozesse oder Nährstoffe notwendig, so dass die Ressourcen des Körpers geschont werden.

 

 

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